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Alvaro Bautista war im Freien Training in Le Mans der schnellste Mann © Aprilia

Das Aspar-Aprilia-Team belegte zum Auftakt in Le Mans die Plätze eins und drei - WM-Mitfavorit Héctor Barberá zeigt Nerven

Auch ohne Gabor Talmacsi lieferte das Aspar-Aprilia-Team im ersten Freien Training zum 250er-Grand-Prix von Frankreich eine überzeugende Vorstellung ab: Motegi-Sieger Alvaro Bautista umrundete den Circuit Bugatti von Le Mans in 1:39.302 Minuten und sicherte sich damit die Bestzeit, während sein Stallgefährte Mike di Meglio mit 0,199 Sekunden Rückstand Dritter wurde.

Dazwischen klassierte sich WM-Leader Hiroshi Aoyama (Honda/+ 0,113), Vierter wurde Héctor Barberá (Aprilia/+ 0,592). Titelverteidiger Marco Simoncelli (Gilera/+ 0,633) landete als Fünfter ebenfalls im Spitzenfeld, musste aber wieder einen Rückschlag hinnehmen, als er wenige Minuten vor Schluss zu Sturz kam. Immerhin war er um 0,111 Sekunden schneller als der sechstplatzierte Schweizer Tom Lüthi (Aprilia), der nach einer Viertelstunde noch in Führung gelegen war.

Für jede Menge Unterhaltung sorgte Barberá, dem zweimal die Nerven durchgingen: Zuerst stürzte der Aprilia-Pilot gleich zu Beginn der Session, dann lieferte er sich später mit seinem Markenkollegen Angel Rodriguez über mehrere Kurven eine Rad-an-Rad-Schlacht, die Barberá mit einem unhöflichen Handzeichen quittierte. Diese Szene lenkte offenbar beide ab, denn wenige Sekunden später lagen sie - voneinander unabhängig - im Kies...

Ansonsten verlief die Session, die auf leicht feuchter Strecke begann, dann aber optimale Bedingungen für die 25 Teilnehmer bot, recht ruhig. Für den einzigen Sturz abseits des Privatkriegs zwischen Barberá und Rodriguez sorgte Shoya Tomizawa (19./Honda), doch der Japaner blieb dabei unverletzt. Abgesehen davon wurde die Trainingsstunde vom gesamten Feld intensiv genutzt, um die Vorbereitungen auf Samstag und Sonntag voranzutreiben.

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