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Beschwerte sich über das wechselhafte Wetter: Valentino Rossi © Yamaha

Valentino Rossi und Jorge Lorenzo lagen im ersten Freien Training eng beieinander - Rossi: "Das Wetter ändert sich hier alle fünf Minuten!"

Die MotoGP-Weltmeisterschaft scheint in diesem Jahr einfach kein Glück mit dem Wetter zu haben. Bei lediglich 14° Lufttemperatur und im Verlauf der Trainingseinheit einsetzendem Regen hatten die 18 Fahrer mehr mit den äußeren Bedingungen als mit der Abstimmung ihrer Motorräder zu kämpfen.

Die beiden Yamaha-Werksfahrer landeten am Ende auf den Plätzen sechs und sieben. Valentino Rossi war 0,615 Sekunden langsamer als der Trainingsschnellste Andrea Dovizioso, Rossis Teamkollege Jorge Lorenzo fehlten weitere 0,273 Sekunden auf Rang eins.

Rossi war froh, immerhin ein paar Runden auf trockener Strecke drehen zu können: "Obwohl wir nicht so viel lernen konnten, wie wir uns das heute gewünscht hätten." Die äußeren Bedingungen frustrierten den Italiener: "Wir haben hier anscheinend immer Pech mit dem Wetter! Die Bedingungen waren heute nicht einfach. Es war recht kalt und die Strecke war nicht besonders gut. Dann regnete es und wir konnten nicht die ganze Trainingszeit nutzen."

Dabei scheint sich Rossi weniger am Regen an sich zu stören, als vielmehr an den wechselhaften Bedingungen: "Wir wissen, dass wir im Regen schnell sind, auch wenn ich es lieber trocken mag. Das Problem ist, dass man in Le Mans nie weiß woran man ist. Das Wetter ändert sich anscheinend alle fünf Minuten!"

Regen bringt Lorenzos Planungen durcheinander

Rossis Teamkollege Lorenzo ging es nicht anders, auch er beklagte den plötzlichen Regenschauer: "Das mit dem Regen ist sehr schade, denn wir hätten die Zeit heute gebrauchen können. Aber die Situation ist nunmal so wie sie ist, also müssen wir damit umgehen können. Ich hoffe bloß, dass es nicht so weitergeht."

Lorenzo ist sich darüber im Klaren, dass am Samstag noch viel Abstimmungsarbeit auf ihn und seine Crew wartet: "Wir brauchen auf jeder Strecke Zeit, um zu verstehen, wie die Bridgestone-Reifen mit dem Motorrad zusammenarbeiten. Heute hatten wir nicht wirklich genug Zeit. Aber wir werden es weiter versuchen und hoffentlich können wir unseren Speed verbessern."

Lorenzos Team-Manager Daniele Romagnoli pflichtete seinem Schützling bei: "Dieses schwierige Wetter hat uns bei unserem Arbeitsplan sicherlich nicht geholfen. Wir haben morgen definitiv einiges zu tun. Hoffentlich wird es ein trockener Tag."

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