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Colin Edwards ist die Strecke in Le Mans fast wie auf den Leib geschneidert © Yamaha

Colin Edwards demonstrierte am Samstagmorgen, wie sehr ihm die Strecke in Le Mans liegt: Bestzeit vor Dani Pedrosa und Jorge Lorenzo

Der Circuit Bugatti von Le Mans gilt als Yamaha-Territorium und als eine der Lieblingsstrecken von Tech-3-Pilot Colin Edwards. Beides stellte der Amerikaner heute Morgen im zweiten Freien Training unter Beweis, als er bei frischen Temperaturen von knapp 15 Grad in der letzten Stunde vor dem Qualifying eine überlegene Bestzeit fuhr - übrigens auf am Ende wegen Regens wieder feuchter Strecke.

Edwards legte einen Richtwert von 1:34.996 Minuten vor, blieb damit deutlich unter der wenig repräsentativen Freitagsbestzeit von Andrea Dovizioso (5./Repsol-Honda/+ 0,728) und hängte seinen nächsten Verfolger, Dani Pedrosa (Repsol-Honda), um stattliche 0,447 Sekunden ab. Auch Jorge Lorenzo (FIAT-Yamaha/+ 0,470) und Casey Stoner (Marlboro-Ducati/+ 0,502) lagen im gleichen Bereich wie Pedrosa, dahinter klaffte aber schon die nächste kleine Lücke.

Enttäuschend schnitt Valentino Rossi ab, denn der Vorjahressieger schaffte es nicht einmal in die Top 10 und büßte mit seiner FIAT-Yamaha eineinhalb Sekunden ein, obwohl er mit 28 Runden zu den fleißigsten Piloten im 18 Mann starken Feld gehörte. Was das zu bedeuten hat, wird man erst am Nachmittag sehen.

Ansonsten blieben nennenswerte Überraschungen am Samstagmorgen aus.

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