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Casey Stoner macht sich Hoffnungen auf den Sieg in Le Mans © Ducati

Casey Stoner nimmt den Großen Preis von Frankreich von Platz drei aus in Angriff - Le Mans ist die letzte "Angststrecke" von Ducati im Saisonkalender

Casey Stoner startet beim Großen Preis von Frankreich morgen aus der ersten Startreihe von Platz drei. Der Australier sieht den Abschluss des Qualifyings mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Einerseits ist der Ducati-Pilot froh, in der erste Reihe zu stehen und damit ein konkurrenzfähiges Bike zu haben, andererseits hatte er sich durchaus Hoffnungen auf die Pole gemacht. Diese haben ihm erst Jorge Lorenzo und dann Dani Pedrosa weggeschnappt.

"Wir sind hier schon immer einigermaßen vernünftig schnell unterwegs, aber noch nie waren wir hier ganz dort, wo ich sein wollte", resümierte Stoner den Samstag. "Morgen haben wir die wohl beste Möglichkeit, die ich je hatte, auf dieser Strecke ein wirklich gutes Resultat hinzulegen. Die Maschine funktioniert recht anständig. Jedermann hatte hier Probleme, genügend Zeit auf der Strecke zu verbringen, um das Bike vernünftig abzustimmen, falls es trocken bleiben sollte."

"Wir sind mit dem heutigen Resultat sehr zufrieden und glücklich, in der ersten Startreihe zu stehen. Das Qualifying ist leider nicht ganz so verlaufen, wie wir es gerne hätten. Auf meinem letzten Reifensatz hätten wir etwas schneller sein müssen, aber leider war ich zu dicht an Chris Vermeulen dran. Das war da, als die Reifen am Besten funktioniert haben. Ich habe also meine Chance verloren. Ich konnte meine Rundenzeit zwar weiter verbessern, aber da war der Reifen eben nicht mehr ideal."

Zumindest steht der 23-Jährige in der ersten Startreihe vor Titelrivale Valentino Rossi, auf den ihm schon elf Punkte in der Meisterschaft fehlen. Doch alle seine Lieblingsstrecken kommen erst noch, betont Stoner: "Einerseits haben wir dieses Jahr nicht so viele Punkte holen können, wie wir uns das erhofft haben, andererseits waren das alles bislang eher unsere Angststrecken. Jetzt können wir uns für den Rest der Saison auf die Strecken konzentrieren, auf denen wir uns schon immer wohler gefühlt haben."

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