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Sete Gibernau muss den Grand Prix von Frankreich unfreiwillig auslassen © Onde 2000

Sete Gibernau und das Schlüsselbein: Der Spanier befindet sich bereits wieder in der Heimat, wo ihn Dr. Xavier Mir operieren wird

Bereits zum dritten Mal hat sich Sete Gibernau bei seinem heutigen Trainingssturz in Le Mans das Schlüsselbein gebrochen, sodass der Ducati-Satellitenfahrer für das Rennen am Sonntag natürlich ausfällt. Gibernau befindet sich sogar schon wieder in der Dexeus-Klinik in Barcelona, wo er am Montag operiert werden soll.

"Es gibt nur einen neuen Bruch des Schlüsselbeins", erklärte Dr. Xavier Mir, der Vertrauensarzt der spanischen MotoGP-Piloten. "Mit früheren Verletzungen in diesem Bereich hat das nichts zu tun. Außerdem hat der Fahrer einen Schlag auf die Wirbelsäule abbekommen und auch auf die rechte Ferse, aber das sind keine schweren Verletzungen."

Geplant ist, dem 36-Jährigen am Montag eine Titanplatte einzusetzen, die den Bruch stabilisieren und die Heilung beschleunigen soll. "Wirklich schade", ärgerte sich auch Teamchef Pablo Nieto. "Sete erholte sich gerade von einer Schulterverletzung und jetzt liegt er schon wieder im Krankenhaus. Noch dazu ist bei ihm die Genesungszeit länger als bei einem jungen Fahrer. Für das Team ist das sehr schwer zu akzeptieren."

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