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Freut sich über seinen souveränen Sieg in Le Mans: Marco Simoncelli © Gilera

Marco Simoncelli hat den Grand Prix von Frankreich gewonnen - Roberto Locatelli toller Dritter - Hiroshi Aoyama nur Achter

Weltmeister Marco Simoncelli hat sich beim Regen-Grand-Prix von Le Mans souverän durchgesetzt. Alvaro Bautista übernimmt Dank seines vierten Platzes die WM-Führung von Hiroshi Aoyama. Der Japaner hielt sich bei schwierigen äußeren Bedingungen sichtlich zurück und fuhr letztlich als Achter ins Ziel.

Der Circuit Bugatti war während des gesamten Rennens komplett nass, wodurch viele Fahrer zu Sturz kamen. Am Ende waren lediglich 14 Piloten im Ziel. Simoncelli behielt aber von Beginn an die Nerven und setzte sich früh vom Rest des Feldes ab, um dann ganz souverän als Erster der schwarz-weiß-karierten Flagge entgegen zu fahren.

Bis zehn Runden vor Schluss lag Thomas Lüthi hinter dem späteren Sieger auf Platz zwei. Allerdings holte der zu dem Zeitpunkt Drittplatzierte Alex Debon immer weiter auf den Schweizer auf. Doch Debon übertrieb es mit seinem Vorhaben, möglichst schnell an Lüthi vorbeizugehen und verlor die Kontrolle über seine Maschine. Diese rutschte auf Lüthis Hinterrad und der Schweizer wurde förmlich von der Strecke geschossen.

Sowohl Debon als auch Lüthi konnten zunächst weiterfahren, aber der Schweizer musste letztlich mit einem gebrochenen Lenker aufgeben. Offenbar verletzte sich Lüthi zu allem Überfluss auch noch am rechten Handgelenk und wurde unmittelbar nach seinem Ausfall von Dr. Costa behandelt. Debon schied nach einem zweiten Sturz wenige Runden später ebenfalls endgültig aus.

Hinter Simoncelli kamen Hector Faubel und Roberto Locatelli ins Ziel. Der 34-Jährige Ex-Champion konnte bei diesen schwierigen Verhältnissen seine ganze Erfahrung ausspielen. Bis auf einen kleinen Ausritt in der Schikane nach Start-Ziel ließ Locatelli nichts anbrennen und fuhr einen starken dritten Rang nach Hause.

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