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Michael Ranseder durfte in Le Mans wieder nicht am Grand Prix teilnehmen © Haojue

Nach der erneuten Nichtqualifikation beim Grand Prix von Frankreich fordert Michael Ranseder von Haojue dringend Verbesserungen

"Für die nächsten Rennen muss sich grundlegend etwas ändern." Mit diesen Worten hatte Österreichs einziger Grand-Prix-Fixstarter Michael Ranseder nach seiner Nichtqualifikation für den Grand Prix von Frankreich am vergangenen Wochenende in Le Mans seinen Frust umschrieben. Und so soll es auch kommen.

Denn noch bevor die nächste Pleite des Haojue-Teams mit dem Scheitern beider Piloten an der Qualifikationshürde besiegelt war, reiste Teammanager Gerry Taylor bereits wieder von der Sarthe ab. Für den Engländer war am Sonntagmorgen ein Flug von Paris nach China gebucht, wo man sich diese Tage über eine weitere Vorgehensweise berät. "Was dabei herauskommen wird, ist ungewiss, denn es stehen einige Möglichkeiten zur Debatte. Aber mehr darf ich nicht sagen", ließ der 23-jährige 125erWM-Pilot wissen.

Die Enttäuschung des vergangenen Wochenendes hat Ranseder bereits wieder verdaut und blickt positiv in die Zukunft. Auf quälende Fragen der Journalisten bezüglich einer durchaus möglich gewesenen Platzierung in den Punkterängen im Chaosrennen von Le Mans meinte er: "Über wenn und aber spekuliere ich nicht. Fakt ist, wir waren für dieses Rennen nicht qualifiziert, weil wir die Leistung dafür nicht erbracht haben. Eventuelle WM-Punkte hätten uns auf Sicht mit dem jetzigen Paket auch nicht weiter geholfen."

Zur Erinnerung: Ranseder stellte in der Vergangenheit bei schwierigen äußeren Bedingungen mehrmals sein Können unter Beweis und gilt in der Szene als begnadeter Regenspeziallist. Zudem sind im Rennen am Sonntag unzählige Piloten durch Stürze ausgeschieden.

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