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Vor Saisonbeginn 2009 hatte Hiroshi Aoyama kaum jemand auf der Rechnung © Honda

Exklusives Interview: Das 27-jährige Fahrgenie Hiroshi Aoyama geigt mit der "nicht mehr weiterentwickelten" Honda RS250RW derzeit groß auf

Nach der Einstellung des 250er-Projektes von KTM erlebte Hiroshi Aoyama bange Zeiten. Es dauerte eine Weile, bis er sich den zweiten Fahrerplatz neben Raffaele de Rosa im italienischen Scot-Team sichern konnte.

Da man bei Honda immer wieder beteuert, dass man sämtliche Zweitaktentwicklungen eingestellt hat, sorgen die hervorragenden Ergebnisse von Aoyama und seinen Markenkollegen für Überraschungen. Der 27-Jährige aus Chiba führte nach seinem sensationellen Triumph in Jerez die WM-Tabelle an und liegt nach vier Grands Prix nur einen Zähler hinter WM-Leader Alvaro Bautista (Aprilia). 'Motorsport-Total.com' sprach nach dem achten Platz in Le Mans mit Aoyama.

Schwieriges Wochenende in Le Mans

Frage:

"Da auch die Witterungsbedingungen ständig wechselten, war es umso schwieriger, ein Setup zu finden. In den Trainings war es die meiste Zeit trocken, wo wir uns auch Schritt für Schritt verbessern konnten und wir uns für das Rennen einiges erhofft hatten. Aber im Rennen bei Regen war mein Gefühl nicht so gut. Ich weiß auch nicht genau warum. Es war irrsinnig schwierig, die Rundenzeiten zu verbessern und auch die Fahrer vor mir einzuholen."

"Ich versuchte, mich auf die Bedingungen einzustellen, und jedes Mal, wenn ich versuchte, etwas aggressiver ans Werk zu gehen, war ich in Sturzgefahr. Daher habe ich mich entschlossen, auf Nummer sicher zu gehen und ein paar Punkte nach Hause zu bringen. Es war nicht unser bestes Rennen, aber letztendlich sind viele Fahrer gestürzt und ich bin als Achter ins Ziel gekommen."

Frage:

"Einige Streckenabschnitte kommen der Honda sehr entgegen, andere wieder weniger. In den schnellen Abschnitten konnte ich die Maschine richtig fliegen lassen. Das Großartige an unserem Bike ist das gesamte Paket. Wegen des starken Windes waren in Jerez die Bedingungen nicht optimal, auch Katar war alles andere als perfekt. Dennoch sind wir in der Lage, gute Rennen zu liefern. Das stimmt uns positiv. Nur in Le Mans war es leider nicht der Fall, obwohl ich Le Mans wirklich mag."

Japaner auf einer Honda

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