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Noriyuki Haga geht als klarer Favorit in den Rest der Superbike-Saison © Ducati

Wie der aktuelle Superbike-Gesamtführende den Titel gemütlich nach Hause fahren möchte: "Nur pushen, wenn es auch wirklich geht"

Noriyuki Haga hat nach vielen Jahren in der Superbike-Weltmeisterschaft in diesem Jahr die große Chance auf den Titel. Zurzeit führt der japanische Ducati-Pilot die Gesamtwertung mit 85 Punkten Vorsprung auf Teamkollege Michael Fabrizio an, Yamaha-Speerspitze Ben Spies ist weitere drei Zähler dahinter. "88 Punkte vor Spies, das ist schon gut", sagte Haga gegenüber 'Motor Cycle News', "doch wir haben noch nicht einmal Halbzeit der Saison."

"Das Jahr ist noch lang. Ich muss weiterhin in allen Rennen konstant punkten", mahnte der Japaner angesichts der maximal noch 400 zu erreichenden Punkte. Dennoch gab der Duvati-Pilot zu, den Rest der Saison mit der nötigen Gelassenheit angehen zu können. "Ich muss nicht immer 100 Prozent pushen. Wenn das möglich ist, werde ich das zwar tun, aber wenn es nicht geht, dann eben nicht. Wenn ich kein gutes Setup finde, dann lasse ich es eben."

Die Situation für Haga ist äußerst komfortabel. Zwar zeigte sich Spies in den Qualifikationen meist als schnellster Pilot, doch machte der Amerikaner in den ersten Rennen der Saison zu viele Fehler, entsprechend zu wenig aus seinen Möglichkeiten. Fabrizio ist der konstantere Kontrahent. "Er ist mein Teamkollege, aber auf der Strecke doch nur einer von vielen Gegnern. Abseits der Piste gehen wir nett miteinander um, aber auf der Strecke kämpfe ich gegen ihn wie gegen Spies oder Biaggi."

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