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James Toseland möchte seine Quali-Schwäche schon bald ausmerzen © Yamaha

Tech-3-Pilot James Toseland tut sich in dieser Saison vor allem in der Qualifikation sehr schwer und möchte künftig deutlich bessere Startplätze einfahren

17 Punkte konnte James Toseland in den bisherigen vier Saisonrennen einfahren, ist damit aber nicht restlos zufrieden. Das liegt hauptsächlich daran, dass der britische Yamaha-Fahrer im Qualifying nicht besonders gut zurecht kam und sich dadurch in den Rennen vor beinahe unlösbare Aufgaben gestellt hat. Doch Toseland hat die Lage erkannt und möchte sich im Zeittraining entscheidend verbessern. Das ist freilich leichter gesagt als getan, muss sich der 28-Jährige doch auf Bridgestone einstellen.

Seit 2009 rüstet der japanische Reifensteller alle Bikes der MotoGP aus - und beraubte Toseland damit seiner guten Quali-Reifen von Michelin: "Im vergangenen Jahr konnte ich dank der Michelin-Qualifier eine schnelle Runde hinlegen und mich weitaus besser qualifizieren. Dieser Reifen war einfach spitze und lag mir ganz hervorragend", sagte Toseland gegenüber 'MCN'. "Jetzt fahren wir die Qualifikation auf dem weichen Rennreifen und damit tut man sich gerne schwer."

Der aktuelle WM-13. steht zu seiner großen Schwäche, will sich aber entscheidend verbessern. "Das war in dieser Saison bislang ein Problem", verwies Toseland auf die Qualifikation und erläuterte: "Aber daran arbeite ich. In der MotoGP ist es von großer Bedeutung, eine gute Position in der Startaufstellung zu erreichen. Derzeit sind viele Piloten dazu in der Lage, dieselben Rundenzeiten zu gehen - und auf den 800er-Bikes ist Überholen nun nicht gerade einfach."

"Wenn man also von weit hinten ins Rennen gehen und sich nach vorne durchkämpfen muss, dann ist das ziemlich hartes Brot", gab der Tech-3-Pilot nach dem vierten Rennen zu Protokoll. "Im vergangenen Jahr war ich nach dem Start mitten in der Spitzengruppe und konnte in der Top 10 einige schöne Fights zeigen. Auch in Japan und Frankreich war ich von den Zeiten her durchaus dabei. Wenn das Feld aber so eng ist, kommt man einfach kaum an der Konkurrenz vorbei."

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