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Wieder bei Suzuki: Fonsi Nieto ersetzt derzeit Max Neukirchner bei Alstare © Alstare

Suzuki-Pilot Fonsi Nieto kennt das Alstare-Team noch von der vergangenen Saison, hat sich aber noch nicht an seine neue Einsatzmaschine gewöhnt

Nachdem sich der deutsche Racer Max Neukirchner bei einem heftigen Unfall in Monza schwer verletzt hatte, stand das Alstare-Suzuki-Team plötzlich ohne einen starken Fahrer da. Kurzerhand verpflichtete der Rennstall Routinier Fonsi Nieto, der prompt in Südafrika sein Debüt für die Neukirchner-Mannschaft gab. Doch der Spanier tat sich schwer, war ihm der Kurs in Kyalami doch unbekannt und hatte er das K9-Modell der Suzuki GSX-R1000 davor nicht ausprobieren können.

Immerhin: Nieto kannte seine Crew, denn 2008 war der frühere 250er-Pilot schließlich für Alstare bei den Superbikes unterwegs. "Das Team war wirklich eine große Hilfe. Es hat sich beinahe so angefühlt, als wäre ich niemals weg gewesen", kommentierte Nieto sein Comeback bei Suzuki. "Das Bike ist hingegen komplett neu für mich und auch die Strecke habe ich nicht gekannt."

"Der Kurs hat mir aber nicht sonderlich geschmeckt. Da gibt es meiner Meinung nach zu viele Bodenwellen", fällte der spanische Motorradfahrer ein eher vernichtendes Urteil über die Rennstrecke in Kyalami, auf der er im zweiten Rennen gerade noch einen WM-Punkt abstauben konnte. Seine Ausbeute will Nieto allerdings kräftig steigern - möglichst schon beim kommenden Rennen.

"Jetzt habe ich etwas Zeit, um über das Motorrad nachzudenken und mit dem Team einige Ideen für das kommende Rennen in den USA zu besprechen", sagte Nieto im Hinblick auf seine weiteren Einsätze als Neukirchner-Ersatz. "Ich bin auf dieser Rennstrecke zumindest schon einmal unterwegs gewesen, muss also nicht von Null anfangen. Das war in Kyalami natürlich ein großer Nachteil für mich."

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