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Dani Pedrosa stand in den vergangenen zwei Jahren auf dem Mugello-Podest © Repsol

Dani Pedrosa will seinen guten Lauf in Mugello fortführen, Honda-Teamkollege Andrea Dovizioso hat beim Heimspiel große Ziele

Mit einer Verletzung ging Dani Pedrosa in die Saison, doch mittlerweile hat der Spanier nicht nur wieder Fitness aufgebaut, sondern auch in die Erfolgsspur zurückgefunden. Drei Podestplätze in Folge standen zuletzt zu Buche, in Mugello soll die Erfolsserie fortgesetzt werden. "Mugello ist immer ganz besonders, weil die Strecke recht schwierig ist und die Fans sehr emotional bei der Sache sind", erklärte Pedrosa vor der Reise ins "Rossi-Land".

"Ich fahre guter Dinge dorthin. Nach einem mäßigen Beginn der Saison sind wir gut in Fahrt gekommen und ich habe in der Meisterschaft eine gute Position", zeigte sich der Spanier selbstbewusst. "Mit dem Auftritt in Frankreich war ich zufrieden. Das hat mir gezeigt, dass ich wieder fit bin und bis zum Ende des Rennens voll mitgehen kann. Das ist für Mugello wichtig, denn das Rennen wird anstrengend wegen der heftigen Richtungswechsel. Man muss teils sehr heftig pushen."

"Für mich wird es etwas schwierig. Für meinen Teamkollegen und einige andere Piloten wird es das Heimrennen sein. Einige Mannschaften haben dort auch viel getestet", nannte Pedrosa Argumente, die gegen ihn sprechen. "Aber ich freue mich trotzdem. Wir müssen weiter an der Maschine arbeiten und versuchen, das Beste herauszuholen." Der Spanier liegt mit neun Zählern Rückstand in der Gesamtwertung auf Platz vier.

Andrea Dovizioso ist zwei Ränge dahinter. "Für mich ist Mugello als einzelner Grand Prix zu betrachten", sagte der Italiener. "Das ist eine Art Ritual mit sehr vielen Erinnerungen aus den vergangenen Jahren: Die Toskana, die Farben und Gerüche, die Menschen dort, das Essen und die Leidenschaft der Fans." All diese Faktoren sollten Dovizioso auf dem Weg zu seinem ersten Podest als Werksfahrer antreiben. "Aber man muss Respekt vor der Strecke haben", mahnte der HRC-Neuzugang.

"Du musst sofort einen guten Rhythmus finden, was nicht einfach ist. Man muss einen guten Fluss zwischen den einzelnen Schikanen hinbekommen. Dann folgt noch der anspruchsvollste Teil der Strecke: die Casanova-Savelli-Kurve und die beiden Arrabiata-Ecken. Auch ich als Italiener fahre nicht oft dort, weil wir auf der Strecke nicht testen. Es ist nun wieder ein Jahr vergangenen seit ich letztmals dort war. Aber wir kennen die Schlüsselstellen und müssen nun das passende Setup basteln."

"Die Strecke bietet viele Richtungswechsel, dadurch wird es sehr anstrengend. Außerdem gibt es viele Bodenwellen, was die Sache noch weiter kompliziert macht", mahnte Dovizioso. Er sei sich jedoch der zusätzlichen Unterstützung der Fans gewiss. "Die Fans peitschen mich an. Eine Stunde vor dem Rennen ist die Stimmung unvergleichlich. Es ist wichtig, dass man das aufsaugt und als Antrieb im Rennen umsetzt", erklärte der 23-Jährige, der nur 60 Kilometer von Mugello entfernt aufwuchs.

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