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Max Neukirchner kann sein verletztes Bein schon wieder bewegen © Alstare

Max Neukirchners Leben in Rekonvaleszenz: Der Alstare-Star langweilte sich im Krankenhaus und begann nun in der Reha mit leichtem Training

Beim Start des ersten Rennens in Monza wurde Max Neukirchners Saisonplanung unsanft über den Haufen geworfen. Bei dem verheerenden Startcrash vor rund zweieinhalb Wochen brach er sich den Oberschenkelhals und zog sich mehrere Frakturen im rechten Fuß zu. Statt auf Punktejagd zu gehen, muss Neukirchner seitdem daran arbeiten, wieder ganz fit zu werden.

"Im Krankenhaus war es ganz okay, aber nach ein paar Tagen wurde es langweilig und ich wollte raus", berichtete er auf der Internetseite des Alstare-Suzuki-Teams. Unweit seiner Heimatstadt fand der Sachse eine Sportklinik, in der er zur Reha antrat: "Dort gibt es Appartments, also habe ich beschlossen, unter der Woche dort zu bleiben, damit die Heilung noch schneller verläuft."

Weiterer Pluspunkt der Klinik: "Gleich gegenüber ist eine ganz gute Bar, da werde ich wohl auch ein paar Mal vorbeischauen." Die Wochenenden verbringt Neukirchner zu Hause: "Dort entspanne ich und habe Spaß mit meinen Freunden und meiner Familie. Es läuft also alles gut."

Die Ärzte in Deutschland seien sehr zufrieden mit der Arbeit ihrer italienischen Kollegen gewesen, die Neukirchner in Monza operiert haben, berichtete der Alstare-Pilot weiter: "Sie sind auch froh, dass ich keine Infektionen im Bein oder im Fuß habe. Dadurch war es für mich einfacher, das Krankenhaus zu verlassen und die Reha woanders anzutreten. Natürlich mache ich im Moment nur langsame Fortschritte, aber das ist ganz normal." Und erste Erfolgserlebnisse hatte Neukirchner auch schon: "Ich konnte mein Bein zum ersten Mal bewegen und ich bin mir sicher, dass es jeden Tag besser wird."

Der Sachse will so bald wie möglich auf die Rennstrecke zurückkehren, "aber es ist sehr schwer zu sagen, wann das genau der Fall sein wird. Auf alle Fälle habe ich vor, nach Misano zu kommen - allerdings nur als Zuschauer. Ich freue mich darauf, all die vertrauten Gesichter wiederzusehen. Er wird jedoch ein bisschen frustrierend sein, wenn man nicht selbst fahren kann. Ich muss geduldig sein, wieder völlig fit sein und dann so stark zurückkommen, wie ich vor dem Crash war. Aber bei der vielen Unterstützung, die ich bekomme, ist das nur eine Frage der Zeit."

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