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Stefan Bradl hatte bei seinem heutigen Sturz in Mugello Glück im Unglück © Kiefer

Stefan Bradl ist bei seinem Trainingscrash mit einem blauen Auge davongekommen - Teilnahme in Mugello nicht in Gefahr

Nach seinem Crash am Ende des ersten Freien Trainings in Mugello griff sich Stefan Bradl zunächst mal mit schmerzverzerrtem Gesicht ans linke Handgelenk, doch die schlimmsten Befürchtungen haben sich zum Glück nicht bewahrheitet. Der Kiefer-Aprilia-Pilot, am Freitag als Sechster schnellster Deutscher in der 125er-Klasse, wird morgen wie geplant zum Einsatz kommen.

"Es ist nichts gebrochen", gab Vater Helmut Bradl via 'DSF' Entwarnung, während sich dessen Junior kämpferisch zeigte: "Ich werde es auf jeden Fall probieren. Muss ich halt die Zähne zusammenbeißen." Das wird dringend notwendig sein, denn auch wenn er sich keine Knochenbrüche zugezogen hat, so hat sich Bradl doch leichte Verletzungen eingehandelt.

So war zum Beispiel das linke Handgelenk so stark angeschwollen, dass er sofort die Clinica Mobile aufsuchte, um sich behandeln zu lassen. Auch an den Füßen zog er sich Prellungen und Blutergüsse zu. Geplant ist nun eine Stromtherapie, die dem 19-Jährigen die Schmerzen nehmen soll.

Bradl wartet 2009 immer noch auf seinen ersten Podestplatz.

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