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Stefan Bradl hatte heute mit den Folgen seines Trainingsunfalls zu kämpfen © Kiefer

Angesichts der Schmerzen im Handgelenk war Startplatz 19 in Mugello das Maximum für Stefan Bradl aus dem Kiefer-Aprilia-Team

Der verhängnisvolle Sturz von Stefan Bradl gestern Nachmittag kurz vor Ende des ersten Freien Trainings wirkt sich den Zahlinger doch fataler aus als zunächst angenommen: "Bis zum Sturz waren wir gut dabei, aber es ist offensichtlich, dass ich dabei Verletzungen erlitten habe", sagte der Aprilia-Pilot nach dem heutigen Qualifikationstraining.

"Meine persönliche Bestzeit im Qualifying war das Maximum, mehr war einfach nicht drinnen. Hinderungsgrund war sicherlich die Hand. Das Fahren heute war nicht einfach, denn das permanente Stechen in der Hand ist eben nicht so ohne weiteres aus dem Kopf zu verdrängen. Für drei, vier Runden ist es eigentlich erträglich, aber für längere Zeit auf keinen Fall, was mir natürlich für die Renndistanz zu denken gibt. Der wellige Belag hier ist natürlich auch nicht sehr hilfreich dabei", fuhr Bradl fort.

Dr. Costa hat Bradl empfohlen, zu Hause nochmals eine Röntgenuntersuchung durchführen zu lassen. Für den Rest des Wochenendes versucht man nun, das Bestmögliche aus der Situation zu machen: "Mit Tabletten und allen erlaubten Mitteln versuchen wir, die Schmerzen zu lindern. Aber für das morgige Rennen habe ich überhaupt keine Erwartungen - einfach mal schauen, was dabei rauskommt."

Überlegungen, vorzeitig aus Mugello abzureisen, gibt es nicht: "Am Start werde ich sicher stehen. Viel mehr kann ich aber dazu nicht mehr sagen, zu allem Pech und Unglück, das passiert ist. Den Sturz habe ich mir selbst zuzuschreiben", ergänzte ein zerknirschter Bradl.

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