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Hatta am Ende ganz knapp die Nase vorn: Alvaro Bautista © Aprilia

Alvaro Bautista war im Qualifying zum Grand Prix von Italien 0,014 Sekunden schneller als Marco Simoncelli und steht morgen auf der Pole-Postion

Alvaro Bautista war im 250er-Qualifying von Mugello nicht zu schlagen und beschert seinem Aspar-Team die zweite Pole-Position des Tages, nachdem bereits Bradley Smith auf einer Aspar-Aprilia den ersten Startplatz in der 125er-Klasse herausgefahren hat. Zweiter wurde Marco Simoncelli, dem am Ende lediglich 0,014 Sekunden auf Bautistas Bestzeit fehlten.

Hector Barbera und Hiroshi Aoyama komplettierten die Top 4, die am Ende innerhalb von nur 0,246 Sekunden lagen. Angesichts derart knapper Abstände ist für den morgigen Sonntag ein spannendes Rennen zu erwarten. Dabei sah es in der ersten Hälfte des heutigen Trainings gar nicht danach aus, als ob die Top-Piloten am Ende so dicht beieinander liegen würden. Aoyama führte das Zeitentableau lange mit einem Vorsprung von über 0,6 Sekunden an.

Nach einer längeren Phase, in der praktisch kein Fahrer seine Zeit verbessern konnte, gingen eine Viertelstunde von Ende des Trainings sämtliche Spitzen-Fahrer wieder auf die Strecke. Sowohl Simoncelli als auch Barbera konnten Aoyamas Bestzeit in der Folge unterbieten, aber letztlich war es Bautista, der sich die Pole-Position schnappen konnte.

Die spektakulärste Szene des vierzigminütigen Trainings lieferte allerdings Raffaele de Rosa ab. Der Italiener aus dem Scot-Racing-Team geriet auf der Jagd nach einer neuen persönlichen Bestzeit zwei Minuten vor Schluss so sehr ins Schlingern, dass er aus dem Sattel seiner Honda gehieft wurde.

De Rosa gelingt der Stunt des Tages

Mit beiden Händen weiterhin fest am Lenker und den Beinen rechts neben der Maschine, schaffte er es, die Maschine durch eine Kurve zu steuern. Anschließend konnte de Rosa - wohlgemerkt bei fast voller Fahrt - wieder in den Sattel steigen und das Training fortsetzen. Letztlich wurde er Neunter und geht somit aus der dritten Startreihe in sein Heimrennen.

Eine Reihe weiter vorne sind dagegen zwei alte Bekannte wieder ganz eng beieiander: Thomas Lüthi startet als Sechster unmittelbar hinter Alex Debon. Noch vor zwei Wochen wurde beim Grand Prix von Frankreich Lüthi an Position zwei liegend von Debon regelrecht von der Strecke geschossen. Der Schweizer schwor deshalb direkt nach dem Rennen Rache. Man darf daher gespannt sein, wie sich das Rennen zwischen diesen beiden Streithähnen entwickelt.

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