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Sandro Cortese rechnet sich für das morgige Rennen recht gute Chancen aus © xpb.cc

Trotz des Starts aus der dritten Reihe blickt Sandro Cortese dem Rennen optimistisch entgegen - Starke Performance von Randy Krummenacher

Nachdem Sandro Cortese vom Ajo-Derbi-Team im zweiten Freien Training am Vormittag mit der fünftschnellsten Rundenzeit eine solide Leistung gezeigt hatte, konnte er im Qualifying nicht ganz an diese anknüpfen: "Nach dem Vormittagstraining habe ich mir ein wenig mehr erwartet. Aber im Großen und Ganzen geht der neunte Startplatz in Ordnung", sagte der Berkheimer.

"Natürlich wäre ein Platz in der ersten oder zweiten Reihe um ein Vielfaches besser, aber ich bin mit meinen Rundenzeiten zufrieden. Meine persönliche Bestzeit fuhr ich ganz alleine. Ohne Windschatten auf der langen Geraden ist man praktisch hilflos. Für das Rennen bin ich aber zuversichtlich, da das Feld dicht beieinander liegen wird. Und dann wird sicher jeder Menge Windschatten geben", verblieb Cortese für das morgige Rennen über 20 Runden zuversichtlich.

Direkt hinter ihm wird Randy Krummenacher mit der Werks-Aprilia losfahren. Mit dem 13. Startplatz egalisierte der Fahrer des holländischen DeGraaf-Teams seine beste Qualifyingleistung in diesem Jahr von Jerez.

"Ich bin oft alleine auf der Strecke unterwegs gewesen und hatte dadurch auch keinen Windschatten. Zudem bin ich hinten viel gerutscht. Ein Problem, das uns schon die ganze Saison zu schaffen macht. Am Ende der Session war ich auch schon hart am Limit damit. Aus der Sicht muss ich mit Platz 13 zufrieden sein. Für das Rennen morgen werden wir wahrscheinlich die härtere Variante wählen", sagte der stets freundliche Schweizer.

Mit ganz anderen Problemen mühte sich Krummenachers Landsmann Dominique Aegerter ab. War der 18-jährige aus Rohrbach noch beim letzten Grand Prix in Le Mans von Platz vier aus der ersten Reihe ins Rennen gegangen, musste er sich heute mit Platz 18 zufrieden geben.

"Ich habe hier Mühe, mich mit der Strecke anzufreunden. Die vielen Schikanen und schnellen Richtungswechsel liegen mir einfach nicht", zeigte sich Aegerter enttäuscht. "Alleine kam ich auf keine schnellen Rundenzeiten - und jedes Mal, wenn ich hinter einem Topfahrer war, hatte dieser seine Runde abgebrochen. Im Rennen möchte ich aber schon meine positive Bilanz fortsetzen, da das Feld dicht beisammen ist. Eine Top-10-Platzierung ist meine klare Zielsetzung."

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