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Pole-Position, Sieg und WM-Führung: Bradley Smith ist der Mann der Stunde © Aspar

Bradley Smith gewann von der Pole-Position aus den Grand Prix von Italien - Stefan Bradl Achter, Sandro Cortese Zehnter - Jonas Folger auf Platz 14

Bradley Smith gewann nach dem Qualifikationstraining auch das Rennen zum Großen Preis von Italien in Mugello. Der Pole-Sitter aus dem Aspar-Team fuhr während des gesamten Rennens in der Führungsgruppe und konnte sich in den letzten Runden von seinen schärfsten Verfolgern absetzen. Nicolas Terol wurde Zweiter, Smiths Teamkollege Julian Simon kam auf Rang drei ins Ziel.

Stefan Bradl erwischte vom 19. Platz aus einen guten Start ins Rennen und war nach einer Runde bereits auf Rang elf vorgerückt. Im weiteren Verlauf des Grand Prix kämpfte Bradl, der noch mit den Nachwirkungen eines Sturzes im Training zu kämofen hatte, um die neunte Position. Am Ende kam er sogar als Achter ins Ziel, da Sandro Cortese auf Platz sieben liegend in der allerletzten Kurve stürzte und sich danach nur noch als Zehnter über die Ziellinie retten konnte.

Die Zuschauer bekamen vom Start weg ein typisches Mugello-Rennen zu sehen. Heiße Windschattenduelle, mehrere Führungswechsel allein auf der langen Start-Ziel-Geraden - und das ist praktisch jeder Runde des Rennens. In der Anfangsphase des Rennens bestand die Führungsgruppe aus zehn Fahrern, wobei Andrea Iannone aufgrund eines technischen Defekts in der sechsten Runde zurückfiel und das Rennen schließlich aufgeben musste.

Etwa gegen Rennmitte hatte sich dann ein Führungstrio herausgebildet, welches sich vom Rest des Feldes deutlich absetzen konnte. Die beiden Aspar-Piloten Smith und Simon machten sich gemeinsam mit Terol auf und davon. Dabei teilten sich die Führenden regelmäßig die Führungsarbeit, jeder genoss mehrmals den Windschatten der anderen beiden Piloten. Dahinter entbrannte ein hitziger Kampf um den vierten Platz, bei dem Cortese eifrig mitmischte.

Zwei Runden vor Schluss fiel Simon etwas zurück und konzentrierte sich darauf, den dritten Rang ins Ziel zu retten. Smith ließ Terol in der letzten Runde keine Chance und übernahm durch seinen zweiten Saisonsieg nun auch die Führung in der Weltmeisterschaft. Jonas folger, der Überraschungszweite von Le Mans, wurde während des gesamten Wochenendes von Heuschnupfen geplagt, kam aber immerhin als 14. ins Ziel und gewann dadurch zwei weitere WM-Punkte.

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