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Sandro Cortese glaubt, dass heute ein fünfter Platz möglich gewesen wäre © Mara Paulicek

Ein Nachzügler versaute Sandro Cortese im heutigen Grand Prix von Italien ein Topergebnis - Sturz in der allerletzten Runde

Fuchsteufelswild machte sich Sandro Cortese nach dem Rennen der 125er-Klasse auf den Weg in die Box des Junior-GP-Racing-Dream-Teams, um einen gegnerischen Fahrer zur Rede zu stellen. In der letzten Runde, bei der Anfahrt zur Bucine, der langgezogenen Rechtskurve vor der Zielgeraden, lief die Gruppe mit Cortese um Platz fünf kämpfend auf einen italienischen Fahrer auf.

"Zwei meiner Gegner hat er durchgelassen, bei mir hat er die Tür zugemacht", zürnte der Berkheimer nach dem Rennen. "Ich musste das Motorrad wieder aufrichten und die Bremse loslassen. Als ich wieder am Gasgriff drehte, ist mir dabei das Hinterrad weggerutscht - und schon bin ich im Kiesbett gelegen."

Obwohl Cortese nur als Elfter aus der dritten Startreihe losgebraust war, verlief das heutige Rennen in Italien recht verheißungsvoll für den Ajo-Derbi-Fahrer: "Wie ich gestern schon angesprochen habe, war ich recht zuversichtlich, im Rennen gute Rundenzeiten fahren zu können. Ich habe auch schnell meinen Rhythmus gefunden und mit dem Windschatten auf der langen Geraden ging es fast von selbst nach vorne", schilderte er den Rennverlauf.

"In unserer Gruppe hat jeder hart reingehalten. Es war eigentlich keiner in der Lage, sich etwas absetzen zu können. Nur Espargaro konnte zum Schluss hin etwas davonfahren. Ich war mir sicher, die zwei vor mir fahrenden Piloten bis zum Zielstrich noch abfangen zu können", meinte der 19-Jährige, der schlussendlich als Elfter über die Ziellinie fuhr und mit dem minimalen Rückstand von 8,5 Punkten auf Platz drei in der Punktetabelle noch nichts verloren sieht.

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