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Andrea Dovizioso konnte Jorge Lorenzo und Valentino Rossi nicht halten © Bridgestone

Andrea Dovizioso führte in seinem Heimrennen sogar kurz, musste sich dann aber hinten anstellen - einen Podestplatz verpasste er nur denkbar knapp

Als Neuling im Honda-Werksteam steht Andrea Dovizioso unter einem besonderen Druck, gute Leistungen abzuliefern. Gerade in seinem Heimrennen am vergangenen Sonntag in Mugello zeigte der Italiener, wohin die Reise künftig gehen soll. Im Regen schloss er auf die Spitze auf, ein richtig geplanter Motorradwechsel brachte ihn an die Spitze.

Den Traum vom Heimsieg musste er aber wieder begraben, wenn auf abtrocknender Piste konnte er Casey Stoner auf der Ducati und die Yamaha-Werksfahrer Jorge Lorenzo und Valentino Rossi nicht halten - auch wenn er am Ende Rossi noch gehörig auf die Pelle rückte. Im Nachhinein drückte sich bei Dovizioso die Enttäuschung in den Vordergrund.

"Wir kommen näher heran, aber wir sind noch nicht gut genug für einen Sieg", erklärte er. "Wir müssen weiter daran arbeiten, denn wir sind noch nicht so schnell wie die Schnellsten, vor allem bei trockenen Bedingungen. Aber dieses Ergebnis wird für uns eine Extraportion Motivation sein."

Dennoch könne man auch so viel Positives mitnehmen. "Das Gefühl, das Rennen vor heimischem Publikum anzuführen, war unglaublich", fuhr Dovizioso fort. "Ich kämpfte wie verrückt, um noch den dritten Rang zu holen. Ich war nur 53 Tausendstel vom Podest entfernt. Unsere Rennstrategie war gut, wir haben das Motorrad zum richtigen Zeitpunkt gewechselt."

"Drei Runden vor dem Ende versuchte ich einfach, den Kontakt mit den anderen Fahrern zu halten, als mich Rossi überholte", rekapitulierte er. "Ich konnte aber an ihm dranbleiben. Ich habe dann versucht, aus der letzten Kurve aus dem Windschatten heraus noch vorbeizukommen, aber das schaffte ich nicht. Dennoch war es ein aufregendes Rennen und ein positives Ergebnis."

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