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Die spaßigen Zeiten im Haojue-Lager sind für Michael Ranseder längst vorbei © FWeisse

Nach dem Rückzug von Haojue wartet Michael Ranseder gespannt auf Neuigkeiten von der Teamleitung: Alternativen im Blick - Am Montag Entscheidung?

Michael Ranseder möchte endlich wieder seinen Helm aufsetzen und Gas geben. Der Österreicher steht allerdings seit einigen Wochen vor einer ungewissen Zukunft. Sein neues Team Haojue hat sich nach mehreren Rückschlägen vorübergehend aus der Weltmeisterschaft zurückgezogen, man setzte Motorenpapst Jan Witteveen vor die Tür und bislang scheint niemand zu wissen, wann, wie und ob es weitergeht.

Ranseder wartet auf Nachrichten aus Großbritannien, wo sich die Teamleitung anscheinend auch noch nicht einig ist, wie es mit dem Projekt weitergehen könnte. Einzig die Absage für das kommende Rennen in Barcelona ließ man durchgeben. Angeblich sollen am kommenden Montag grundlegende Entscheidungen über die Zukunft des Teams getroffen werden.

"Langsam wird es langweilig, nur herum zu sitzen und abzuwarten", erklärte Ranseder, der sich gemeinsam mit dem Management bereits nach Alternativen umschaut. "Ich bin Rennfahrer und will Rennen fahren. Das ist mein Job! Am 8. November ist es zu spät für eine Entscheidung", kritisierte der 23-Jährige, "daher telefoniere ich mehrmals täglich mit der Teambasis in England. Aber anscheinend ist auch die Kommunikation mit der Firmenzentrale in China nicht unbedingt das Einfachste auf der Welt."

"Trotzdem muss endlich etwas geschehen", forderte Ranseder endlich Klarheit. "Mugello und Barcelona auslassen zu müssen ist die Höchststrafe für einen Grand-Prix-Fahrer! In Assen, der Circuit van Drenthe zählt ebenfalls zu meinen absoluten Favoriten, will ich unbedingt wieder dabei sein. Alternativprogramme gibt es, diese sind aber mit hohen finanziellen Aufwendungen verbunden. Trotzdem werden wir alles versuchen, um allerspätestens ab Assen wieder dabei zu sein!"

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