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Alvaro Bautista führt nach fünf Rennen die Tabelle bei den 250er-Rennfahrern an © Aprilia

WM-Leader Alvaro Bautista hat den Titel bei den 250ern fest ins Visier genommen und könnte sich für 2010 durchaus einen Drive in der MotoGP vorstellen

Mit 83 Punkten belegt Alvaro Bautista derzeit die Spitzenposition in der Gesamtwertung der 250er und möchte diese Platzierung natürlich auch in der Endabrechnung innehaben. Doch bis zum Saisonfinale in Spanien ist es noch ein langer Weg und die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht. Neben einer guten Konstanz peilt der 24-Jährige allerdings auch schon das Jahr 2010 an, wo sich für Bautista einige interessante Optionen auftun könnten. Von Moto2 bis MotoGP - vieles ist möglich.

Zunächst gilt die gesamte Aufmerksamkeit des Youngsters aber voll und ganz der 250er-WM und seinen Rivalen. "Wir waren in fast allen Rennen vorne dabei und die Weltmeisterschaft scheint offen zu sein, denn wir hatten in jedem Rennen andere Sieger", kommentierte Bautista gegenüber 'MotoGP.com' seine bisherige Saison. "Das Niveau ist sehr hoch, aber wir konnten regelmäßig um die Podestplätze mitfahren. Das ist der Schlüsselpunkt: die Beständigkeit."

"Ich denke ab jetzt werden die Hauptrivalen die Fahrer sein, die auch bislang gut in den Rennen waren", meinte Bautista, der 2009 gleich eine handvoll Fahrerkollegen auf der Rechnung hat. Hiroshi Aoyama, Marco Simoncelli und Héctor Barberá sind demnach die großen Gegner des spanischen Aspar-Piloten. "Wir müssen aber auch ein Auge auf Fahrer wie Mattia Pasini oder Alex Debon haben", erklärte der Rennsieger von Motegi.

Alle genannten haben 2009 freilich nur ein großes Ziel: den Titelgewinn bei den 250ern und den Aufstieg in eine höhere Klasse. Auch Bautista hat sich einiges vorgenommen. "Natürlich würde ich gern den 250er-Titel gewinnen, bevor ich gehe", gestand der 24-Jährige. "Zurzeit liegen wir auf einem guten Kurs. Auf der anderen Seite muss ich zugleich über die Angebote für nächstes Jahr nachdenken", erläuterte der aktuelle WM-Spitzenreiter.

"Es wird die neue Moto2-Serie geben. Wir wissen aber noch nicht, welche Teams fahren und wie genau die Maschinen sein werden, also müssen wir auch über die MotoGP nachdenken und sehen, was die beste Option ist", sagte Bautista, dem Cockpit-Chancen bei Suzuki und einem möglichen, neuen MotoGP-Team von Jorge Martinez nachgesagt werden. Bautista wiegelt ab: "Ich denke, Barcelona ist noch zu früh, um Entscheidungen zu treffen."

Grundsätzliches Interesse hätte der junge Spanier aber schon: "Es sieht wirklich so aus, als ob Jorge in die MotoGP aufsteigen möchte. Die Pläne scheinen voranzuschreiten und es sieht so aus als könnte Yamaha der Partner sein", meinte Bautista, für den allerdings auch die Rahmenbedingungen eine große Rolle spielen - sowohl bei Martinez' Plänen als auch bei einem Engagement für Suzuki: "Man muss einfach sehen, was sie mit dem Projekt erzielen möchten."

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