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Begeisterter "Doktor": Valentino Rossi auf seiner Runde auf der Isle of Man © Stephen Davison/Pacemaker Press

Valentino Rossi war von seinem ersten Besuch bei der "Isle of Man TT" mehr als beeindruckt - Klaus Klaffenböck nach Sturz an der Hand verletzt

Der achtmalige Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi ist ein Draufgänger, doch was er bei seinem ersten Besuch bei der "Isle of Man Tourist Trophy" erlebte, nötigte auch ihm Respekt ab. Der Yamaha-Star fuhr zusammen mit Giacomo Agostini auf der über 60 Kilometer langen Strecke eine Paraderunde.

"Ich bin Giacomo hinterher gefahren, aber es war unmöglich, schnell zu fahren, da ich keine Ahnung hatte, was mich hinter den Kurven erwartet", erklärte Rossi danach. Rossi verfolgte auch die ersten Rennen, die gestern ausgetragen wurden. Nach dem Dainese-TT-Superbike-Rennen ehrten er und Agostini Sieger John McGuiness, der zum 15. Mal auf der Isle of Man gewonnen hat und dabei auch noch einen neuen Rundenrekord mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 209,88 km/h aufgestellt hat.

"Es ist eine tolle Show und für mich als Zuschauer war es sehr beeindruckend", erklärte Rossi, der sich zwar "in Zivil" - bekleidet mit einer großen schwarzen Faserpelzjacke und einer Baseballkappe - unters Volk mischte, von den Fans aber natürlich erkannt und bestürmt wurde. Der "Doktor" versprach: "Ich muss wieder kommen und dann fünf oder sechs Runden fahren. Es gibt keine Kiesbetten, nur Bäume und Mauern. Aber die Strecke ist sehr schnell und macht viel Spaß. Ich würde hier liebend gern Rennen fahren!"

Eine dieser Mauern wurde dem früheren Seitenwagen-Weltmeister Klaus Klaffenböck zum Verhängnis. Er hatte einen Podiumsplatz in Reichweite, geriet aber in eine tiefe Spurrille und krachte gegen eine Mauer. Damit war das Rennen für Klaffenböck auf Rang fünf liegend beendet. Er wurde in die Notfallstation gebracht, wo die Ärzte unter anderem Brüche im Ring- und kleinen Finger der rechten Hand feststellten. Klaffenböck wurde noch am Abend operiert.

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