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Die Erfolgsallianz Casey Stoner und Ducati soll auch 2010 bestehen bleiben © Ducati

Casey Stoner schwört 'rot' die Treue und will auch 2010 auf einer Ducati sitzen - nach wie vor böses Blut zwischen Stoner und Yamaha sowie Honda

Casey Stoner möchte seine MotoGP-Karriere bei Ducati fortsetzen und soll sich gemeinsam mit seinem als Manager fungierenden Vater Colin gemäß der Zeitschrift 'Speedweek' bereits einig sein. Allerdings soll der Vertrag nur um ein Jahr verlängert werden, denn "länger will ich mich vertraglich nicht binden", erklärt der frischgebackene Mugello-Sieger.

"Mein Vater und ich haben das nie getan", fährt Stoner fort. "Nichts ist für die Ewigkeit. Aber ich habe ohnedies kein Verlangen, das Team oder das Fabrikat zu wechseln." Das wäre auch ein Wunder: Der Australier fühlt sich bei Ducati wohl, ist dort die unangefochtene Nummer eins und kann auf erstklassiges Material vertrauen.

"Ich will unbedingt einen weiteren WM-Titel mit Ducati gewinnen", so der WM-Leader. Und noch einen Grund gibt es, warum Stoner keine Lust zu Wechselabsichten verspürt: Der Australier ist auf die für einen Wechsel potenziell in Frage kommenden Werksteams Honda und Yamaha noch immer nicht gut zu sprechen. Die beiden Hersteller wollten dem Australier 2006 und 2007 keine Werksmaschinen anbieten, weil sie nicht auf sein Potenzial vertrauten.

Das hat sich Stoner gemerkt: "Es wird einige Zeit dauern, bis wir wieder bereit sind, mit Leuten von Yamaha oder Honda zu verhandeln", schießt der Ducati-Star giftige Pfeile in Richtung der beiden japanischen Werksteams. 2006 war Stoner an der Seite von Lucio Cecchinello und seinem LCR-Honda-Team in die MotoGP eingestiegen, bevor er 2007 zum Ducati-Werksteam wechselte und dort prompt überlegen den Titel einfuhr.

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