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Sete Gibernau hat wieder eine Platte am Schlüsselbein und fühlt sich gut © Onde 2000

Der 36-jährige Spanier Sete Gibernau hat nach seinem erneuten Bruch eine Platte am Schlüsselbein und geht das Heimrennen erholt und sehr relaxt an

Gut erholt und sehr relaxt wirkte Sete Gibernau nach seinem erneuten Schlüsselbeinbruch, den der Ducati Pilot im zweiten Training in Le Mans vor etwa einem Monat erlitten hatte, in der gestrigen Pre-Event Pressekonferenz im Vorfeld des Großen Preises von Katalonien. "Nachdem ich hier hören muss, mit welchen Verletzungen und Schmerzen sich meine Kollegen abplagen, dagegen fühle ich mich in perfekter Verfassung; ehrlich!" scherzte Gibernau, bevor er weiter auf seinen Gesundheitszustand einging.

"Nein, ich bin soweit okay! Ich fühle mich mit der Platte ganz gut", erklärte er. "Dieses Schlüsselbein war schon etwa zwölf Jahre lang durch eine Platte fixiert. Als diese entfernt wurde, kamen auf einmal all diese Probleme wieder zum Vorschein. Aber täglich wird meine Schulter besser und ich fühle mich gut. Hoffentlich können wir jetzt mit unserer Arbeit richtig beginnen, dass ich bald wieder vollkommen fit bin und wir uns nur noch auf das Fahren konzentrieren können."

In der Zeit nach der Operation nach dem Unfall im Frankreich GP arbeitete Gibernau hart, um bei seinem Heimrennen an den Start gehen zu können. "Ich hatte eigentlich keine Zweifel daran, ob ich hier fahren könne, nachdem ich zwei Rennen auslassen musste," sagte Gibernau. "Umso schöner ist aber dennoch dieser Augenblick für mich, hier dabei zu sein. Denn es gibt reichlich schöne Erinnerungen an diesen Ort. Wahrscheinlich bin ich der erste Spanier, der hier in Barcelona ein Motorradrennen gewinnen konnte. Aber das ist mittlerweile eine halbe Ewigkeit her. Hoffentlich kann ich auch am Sonntag mein Heimpublikum mit einem guten Ergebnis beglücken".

Der Routinier hatte zu Beginn dieser Saison aber noch andere Aufgaben im neuen Ducati-Satellitenteam Grupo Francisco Hernando zu erledigen. "Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass es für mich zu Beginn dieser Saison nicht wirklich einfach war. Denn ich bin nicht nur der einzige Pilot, sondern ich habe mich auch redlich bemüht das Team von Null an mit aufzubauen", begann Gibernau mit seinen Ausführungen zu diesem Thema. "Es war wirklich nicht leicht, denn dies sind für mich völlig neue Erfahrungen, die aber soweit ganz gut verlaufen. Obwohl das Ganze viel Zeit und Energie in Anspruch nimmt, genieße ich aber diese Aufgabe. Die schönste Nebensache ist aber, dass ich wieder bei jeden Grand Prix im Fahrerlager bin und das alles miterleben kann. Jetzt aber möchte ich mich wieder nur auf mich selbst konzentrieren, schnellstens wieder fit werden und meine ganze Energie für das Motorradfahren aufbringen."

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