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Valentino Rossi ließ nichts anbrennen und sorgte für die erste Bestzeit in Barcelona © Yamaha

Im ersten Freien Training der MotoGP gab Yamaha das Tempo vor: Valentino Rossi vor Jorge Lorenzo - Gabor Talmacsi beim Debüt auf dem letzten Platz

Valentino Rossi lehnte sich nach dem ersten Freien Training der MotoGP auf dem Circuit de Catalunya erst einmal zufrieden zurück. Hinter seinem Namen stand P1 - was will man mehr? Der Yamaha-Star setzte in der einstündigen Session mit 1:43.038 Minuten die Bestzeit und war damit 0,3 Sekunden schneller als sein Teamkollege Jorge Lorenzo. Der Lokalmatador lag zwischenzeitlich an der Spitze und musste sich nur Rossi geschlagen geben.

Weitere drei Zehntelsekunden dahinter reihte sich bei optimalen, sonnigen Bedingungen Ducati-Pilot Casey Stoner auf Rang drei ein. Stoner rutschte einmal auf kalten Reifen seitlich weg und ins Kiesbett, konnte das Training aber sofort fortsetzen. Sein Teamkollege Nicky Hayden strahlte nach dem Training über das gesamte Gesicht: Der Amerikaner scheint eine Lösung für die Probleme mit der Desmosedici gefunden zu haben. Hayden hatte als Sechster zwar 1,114 Sekunden Rückstand auf Rossi, doch er war mit seinem neuen Setup mehr als zufrieden.

Zwischen den beiden Ducati-Piloten reihten sich noch Andrea Dovizioso (Repsol-Honda) und Randy de Puniet (LCR-Honda) ein. Suzuki-Altmeister Loris Capirossi wurde Siebter vor Tech-3-Pilot Carl Edwards. Yuki Takahashi (Scot) und James Toseland (Tech 3) komplettierten die Top 10.

Besonders beachtet war natürlich Gabor Talmacsi, der nach seinem Ausstieg aus dem 250er-Team Balatonring ein überraschendes Debüt in der MotoGP feierte. Der Ungar hat die Ersatzmaschine von Scot-Honda bekommen. Nach seinem ersten MotoGP-Training fand er sich zwar auf dem letzten Platz wieder, doch er fand es einfach nur toll, dabei zu sein. Dass die MotoGP-Maschinen einen solchen Speed haben, hätte er nicht erwartet, berichtete Talmacsi. Zudem sei das Bike schwerer und er müsse sich noch an das Bremsen und die Traktionskontrolle gewöhnen.

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