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Valentino Rossi ist mit der bisher geleisteten Arbeit mehr als zufrieden © Yamaha

Yamaha dominierte im Barcelona-Training: Valentino Rossi mit neuem Setup zur Bestzeit, Jorge Lorenzo will die Lücke zum Teamkollegen noch schließen

An den beiden Yamaha-Piloten ging im Freien Training von Barcelona kein Weg vorbei. Valentino Rossi und Jorge Lorenzo gaben in der gesamten Session das Tempo vor. Die beiden wechselten sich an der Spitze des Klassements ab und hatten damit offensichtlich auch keine Probleme mit der Hitze im sonnigen Katalonien. Die Konkurrenz konnte die Zeiten der Yamaha-Piloten nie unterbieten. Am Ende holte sich Rossi die Bestzeit, drei Zehntelsekunden vor dem Zweitplatzierten Lorenzo.

Rossi und seine Crew nahmen vor dem Training eine kleine, aber effektive Änderung an der Basisabstimmung seiner Maschine vor. Schnell zeigte sich, dass dieser Schritt in die richtige Richtung ging. Lorenzo will morgen noch ein paar Modifikationen vornehmen, um die kleine Lücke auf seinen Teamkollegen zu schließen.

"Wir haben ein paar Änderungen an der Basisabstimmung gemacht und die Maschine ist jetzt schon viel besser zu fahren. Das Training ist gut für uns gelaufen, wir waren vom Anfang bis zum Ende stark und es ist schön, Erster zu sein", berichtete Rossi. "Wir haben einige interessante Dinge herausgefunden, vor allem, was mein Feeling für das Bike angeht. Aber wir müssen weiter arbeiten, denn es gibt noch ein paar Dinge, die wir morgen noch besser machen wollen. Ich freue mich wirklich, dass ich die Maschine endlich so fahren kann, wie ich will. Aber wir müssen weiterarbeiten, damit wir für morgen Nachmittag und für Sonntag optimal gerüstet sind."

Rossi Renningenieur Davide Brivio bestätigte, dass die Modifikationen sich sofort als effektiv erwiesen haben: "Dadurch hatten wir eine wirklich starke Session. Es sieht so aus, als ob Valentino jetzt ein besseres Feeling hat. Damit kann er sein Potenzial besser ausschöpfen. Wir waren die ganze Session über schnell. Jetzt haben wir eine gute Basisabstimmung, mit der wir an diesem Wochenende arbeiten können. Morgen geht es jetzt noch ums Feintuning."

Lorenzo, der immer mit gewissen Zweifeln ins Rennwochenende geht, hatte heute ebenfalls auf Anhieb ein gutes Gefühl mit seinem Bike und seinen Reifen. "Ich kann sehen, dass wir das Potenzial haben, hier eine wirklich gute Performance abzuliefern", sagte der Lokalmatador. "Wir können noch ein paar Dinge verbessern, das werden wir morgen versuchen. Aber der Auftakt war schon einmal gut. Noch ist es zu früh zusagen, wer am Sonntag um den Sieg kämpft, deshalb müssen wir jetzt erst einmal konzentriert bleiben."

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