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Marco Melandri hat sich bei seinem Sturz zum Glück nicht schwer verletzt © Bridgestone

Nach seinem heftigen Crash in gestrigen Barcelona-Test ist Marco Melandri angeschlagen, doch sein Start in Assen ist offenbar nicht gefährdet

Nur noch wenige Minuten verblieben auf der Uhr, als sich Marco Melandri beim gestrigen Barcelona-Test aufmachte, seine Zeit mit einer schnellen Runde noch einmal zu unterbieten. Doch dann passierte es: Er verlor die Kontrolle über seine Hayate-Kawasaki und flog mit einem spektakulären Highsider ab. Die Maschine wurde dabei erheblich beschädigt, Melandri war benommen und hatte Nasenbluten.

Deshalb wurde der Italiener zur Untersuchung ins Medical Center gebracht. Beim Röntgen stellte sich heraus, dass Melandri sich glücklicherweise nichts gebrochen hat. Dennoch hat er sich mehrere kleinere Verletzungen zugezogen, es besteht auch der Verdacht, dass er kleine Risse in den Knochen an der linken Hand und dem linken Knöchel hat.

"Es war ein heftiger Crash und die Maschine ist so gut wie zerstört", wurde ein Teamsprecher von 'MCN' zitiert. Melandri habe viele Schwellungen und "es könnten kleine Risse im Knochen sein, aber nichts allzu Ernstes". Zudem habe Melandri bei dem Unfall einen Schlag auf den Kopf bekommen. Deshalb blieb der Italiener mit einem Teammitglied zur Beobachtung über Nacht im Hotel. "Aber wir gehen davon aus, dass er bis Assen wieder fit ist", so der Sprecher.

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