vergrößernverkleinern
Die Trennung ist vollzogen: Tommy Hill fährt nicht mehr für Althea-Honda © Honda

Es hatte sich lange angedeutet, jetzt ist es offiziell: Tommy Hill wird nicht mehr länger für Althea in der Superbike-WM fahren

Dass die Beziehung zwischen Althea-Honda und Tommy Hill zum Scheitern verurteilt ist, hat sich schon seit Monaten angekündigt. Bereits Mitte April wurde darüber spekuliert, dass Hill bei Althea von Lorenzo Lanzi ersetzt werden soll. Diese Gerüchte erwiesen sich als falsch, doch jetzt ist die Trennung perfekt. Man habe sich in gegenseitigem Einverständnis getrennt, heißt es. Hill hatte von sich aus entschieden zu gehen, nachdem in der Entwicklung nichts voran ging und die Ergebnisse weiter enttäuschend blieben.

"Ich habe versucht, positiv zu bleiben, mich nach jedem Rennen neu aufzustellen und von vorn anzufangen", sagte Hill gegenüber 'MCN'. "Ich bin professionell geblieben und habe niemandem die Schuld in die Schuhe geschoben. Aber es gab im Team so viele Probleme. Es ist sehr frustrierend für mich, denn ich will an der Spitze fahren und setze mich selbst sehr unter Druck." Er habe sein Bestes versucht und dem Team Vorschläge gemacht, wie man sich verbessern könnte, dabei aber nie eine Antwort bekommen, seufzte Hill.

Das Kapitel Superbike-Weltmeisterschaft ist für Hill damit erst einmal wieder beendet. "Aber manchmal muss man einen Schritt zurück machen, um zwei Schritte nach vorn zu kommen", philosophierte er. Hill versucht jetzt, in der Britischen Meisterschaft oder der Supersport-WM unterzukommen.

Hills Nachfolger bei Althea Honda wird Mathieu Lagrive, der für das Team bisher in der Supersport-WM gefahren ist. Dort rückt Flavio Gentile nach, der Gesamtführende der italienischen Superbike-Meisterschaft.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel