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Mika Kallio kam mit der neuen Karbon-Schwinge äußerst gut zurecht © Pramac

Mika Kallio testete in Barcelona erstmals mit Karbon-Radschwinge, mit Erfolg - Auch Pramac-Teamkollege Niccolo Canepa konnte sich steigern

Beim gestrigen Barcelona-Test war Pramac-Rookie Mika Kallio erstmals mit der Karob-Radschwinge und einer neuen Traktionskontrolle unterwegs - und das mit Erfolg. Der Finne war als Vierter schnellster Ducati-Pilot im Feld. Er lag direkt vor dem früheren Weltmeister Casey Stoner, der allerdings immer noch geschwächt war. "Es war ein wichtiger Tag für uns", sagte Kallio nach seinen 98 Testrunden. "Im Vergleich zu Sonntag haben wir uns ganz klar steigern können. Das gibt mir viel Hoffnung für den Rest der Saison."

"Die Saison hat mit zwei achten Plätzen ganz gut begonnen, aber dann lief es schlechter", erklärte Kallio. Bereits beim Rennen in Barcelona sei das Niveau jedoch schon wieder "akzeptabel" gewesen, "jetzt können wir dank des großartigen Tests in diese Richtung weiterarbeiten." Kallio erklärt sich seine Leistungssteigerung durch Verbesserungen an der Front in Kombination mit einem besseren Fahrverhalten hinten. Und das hat er vor allem der Karbon-Radschwinge zu verdanken.

"Es war ein wirklich positiver Test, denn wir konnten die Probleme, die wir am Sonntag hatten, lösen", sagte der Finne. "Die technischen Updates, vor allen die neue Karbon-Schwinge, haben mir mehr Vertrauen in das Heck der Maschine gegeben, auch wenn es noch ein paar Bereiche gibt, in denen wir uns verbessern müssen."

Laut Technikchef Fabiano Sterlacchini lag das größte Problem im Barcelona-Rennen im Vorderteil des Bikes, das bei der Kurvenausfahrt zu unruhig war: "Nachdem wir das gelöst hatten, haben wir uns auf die Upgrades von Ducati konzentriert. Dazu gehörten die Karbon-Schwinge und eine neue Version der Traktionskontrolle. Mika haben die Neuerungen gefallen, weil die Maschine besser zu kontrollieren war. Er hat sich auf Anhieb gut gefühlt und am Ende der Session hatten wir alle Informationen zusammen, um ihm das bestmögliche Paket hinzustellen. Den Rest hat er dann selbst gemacht."

Voller Hoffnung ist auch der andere Pramac-Fahrer Niccolo Canepa. Im Rennen war er abgeschlagen 16., beim Test kam er mit den neuen Teilen auf Rang zehn vor Markenkollegen wie Sete Gibernau und Nicky Hayden. Zudem konnte Canepa seine beste Rundenzeit aus dem Rennen um 1,142 Sekunden unterbieten.

"Es war besser als gestern, auch dank der neuen Teile am Heck, durch die das Bike in den Kurven besser zu kontrollieren ist", sagte Canepa. "Wir waren über eine Sekunde schneller als im Rennen und das ist ein guter Schritt nach vorn. Ich muss so viele Runden wie möglich drehen und das war eine gute Gelegenheit, um auf der Maschine mehr Selbstvertrauen zu gewinnen. In Assen werden wir konkurrenzfähiger sein, auch wenn ich da noch nie gefahren bin."

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