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Randy de Puniet will mit der LCR-Honda noch weiter nach vorne © Honda

LCR-Honda-Pilot Randy de Puniet zeigt sich mit den beim Testen erzielten Fortschritten zufrieden und blickt optimistisch in die Zukunft

Wie fast alle MotoGP-Piloten nutze Randy de Puniet die Testfahrten im Anschluss an den Grand Prix von Katalonien in Barcelona, um ein paar grundsätzliche Verbesserungen an seiner Honda RC212V vorzunehmen. Aber während Honda-Werksfahrer Andrea Dovizioso ein neues Chassis ausprobieren durfte, musste sich LCR-Pilot de Puniet mit kleineren Einstellungen begnügen.

"Es war ein sehr wichtiger Tag für mich", sagte der Franzose. "Ich musste mir das Mapping, die Traktionskontrolle und unterschiedliche Fahrwerkseinstellungen vornehmen. Außerdem gab mir Bridgestone einen neuen Reifen. Wir haben ein gutes Setup für die nächsten Rennen gefunden. Daher bin ich zuversichtlich und sehr glücklich. Ich hätte gerne noch einen Tag mehr gehabt, aber ich denke, dass es ein guter Test war."

Die Saison 2009 ist die bislang erfolgreichste MotoGP-Kampagne für de Puniet. Er kam bei allen sechs Rennen bisher ins Ziel und liegt mit derzeit 42 Punkten auf Rang neun der Gesamtwertung. Für die kommenden Rennen ist der Honda-Fahrer aber zuversichtlich, dass er in der Weltmeisterschaft noch etwas weiter nach vorne kommen kann. Schließlich liegen die drei Strecken mit den längsten Geraden im Kalender, auf denen die LCR-Honda Defizite hatte, nun hinter ihm.

"Ich hoffe, dass ich das Bike noch ein wenig mehr verbessern kann. Mein Ziel ist es immer als bester Satelliten-Pilot ins Ziel zu kommen", sagte de Puniet. "Wir sind jetzt nahe dran an diesem Ziel, können unsere Position aber immer noch verbessern. In Assen habe ich mir einen Platz zwischen fünf und acht zum Ziel gesetzt. Das sollte ein gute Strecke für uns werden, da es dort nicht so viele lange Geraden gibt. Denn darauf haben wie hier Zehntel liegen gelassen."

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