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Bei Ten-Kate-Honda sind auch in Misano Podestplatzierungen wieder das Ziel © Honda

Jonathan Rea fährt beim Test in Magny-Cours die Bestzeit und nimmt sich vor, in Misano endlich wieder in die erste Startreihe zu fahren

Das Ten-Kate-Team hat zu Wochenbeginn Testfahrten im französischen Magny-Cours abgehalten. Am Montag fuhr Carlos Checa unter nassen Bedingungen die schnellste Zeit. Jonathan Rea stürzte bereits am Vormittag und musste den Rest des Tages aussetzen. Aufgrund des schlechten Wetters entschied man sich bei Ten Kate noch einen halben Testtag auf dem Circuit de Nevers dranzuhängen, was durch eine auftrockende Piste am Dienstag belohnt wurde.

Auf trockener Fahrbahn gelang Rea mit einer Rundenzeit von 1:39.8 Minuten prompt eine neue Bestzeit. "Wir sind zwar alle nur widerwillig aus der Box gefahren, da es an manchen Stellen immer noch nass war, aber zusammen haben wir die Strecke dann trocken gekriegt. Ab 10 Uhr war es dann trocken, was bedeutete, dass wir volle drei Stunden zum Testen übrig hatten", erklärte Rea gegenüber 'Motor Cycle News'.

"Ich hatte ein ganz gutes Gefühl und fuhr auf Rundenrekord-Niveau, obwohl ich einen Reifen verwendete, der nicht besonders gut zur Strecke passte", so Rea. Somit konnte der Nordire etwas Selbstvertrauen tanken, bevor es am kommenden Wochenende nach Misano geht, wo die nächsten zwei WM-Läufe auf dem Plan stehen.

Aber Rea weiß auch, dass es dazu mehr braucht, als ein gutes Motorrad. "Ich muss wirklich daran arbeiten mein Qualifying zu verbessern", gibt Rea zu. "In den vergangenen Rennen hatten wir offensichtlich über das ganze Wochenende den richtigen Speed. Aber aus dem einen oder anderen Grund landeten wir in der Superpole zu weit weg von der Spitze."

Checa will wieder aufs Siegertreppchen

"Ich bin seit Australien nicht mehr aus der ersten Reihe gestartet. Und wenn du nicht dort bist, wird die erste Runde immer sehr schwierig." In Misano möchte es Rea also besser machen als zuletzt. "Das ist eine gute Strecke und ich genieße es dort zu fahren. Bei der Supersportlern war ich dort letztes Jahr auf dem Podium."

Ähnlich positiv äußert sich Rea's Teamkollege Checa über Misano: "Ich mag den Kurs sehr, obwohl wir da letztes Jahr mit Vibrationen zu kämpfen hatten. Es wäre toll dort wieder aufs Siegertreppchen zu fahren, wie im ersten Miller-Rennen vor zwei Wochen. Das zweite Rennen war nicht so toll, aber derartige Bedingungen, wie an der Stelle meines Sturzes, findet man auch nirgendwo sonst", so Checa gegenüber 'crash.net'. "Die wichtigste Erkenntnis vom letzten Rennen war aber, dass wir genug Speed hatten, um aufs Podium zu fahren."

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