vergrößernverkleinern
Sein Manager ist für ihn auf der Suche nach einem Platz in der MotoGP: Hopkins © Honda

John Hopkins' Manager Bob Moore hat am Rande des Grand Prix von Katalonien seinen Schützling bei Tech-3-Teamchef Hervé Poncharal ins Gespräch gebracht

Zu Beginn des Jahres gab Kawasaki seinen Rückzug aus der MotoGP bekannt - und Werksfahrer John Hopkins stand plötzlich ohne Motorrad da. Kawasakis Nachfolgeteam Hayate wollte lediglich mit Marco Melandri weitermachen, Hopkins' Vertrag wurde stattdessen aufgelöst. Zwar kam Hopkins inzwischen bei Stiggy-Honda in der Superbike-WM unter, dennoch arbeitet dessen Manager Bob Moore offenbar eifrig daran, den Amerikaner wieder in die MotoGP zurückzubringen.

Moore traf sich am Rande des Grand Prix von Katalonien in Barcelona mit Tech-3-Yamaha-Boss Hervé Poncharal, um die Chancen auf ein Comeback seines Schützlings in der MotoGP auszuloten. Moore spielte schon bei der Vermittlung des Sponsorenvertrags mit dem Energydrink-Hersteller Monster bei Tech 3 eine Rolle, außerdem ist die selbe Firma ein persönlicher Sponsor von Hopkins.

Allerdings ließ sich Poncharal offenbar auf keinen Hopkins-Deal mit Moore ein. Der langjährige Suzuki-Werksfahrer spielt in den Planungen von Tech 3 angeblich keine Rolle. "Wir sehen uns bloß nach einer in der MotoGP konkurrenzfähigen Option für John um", erklärte Moore gegenüber 'Motor Cycle News'. "Sollte er ein gutes Motorrad bekommen, weiß er genau, dass er besser abschneiden kann als in der vergangenen Saison. Wir haben uns mit Tech 3 ein wenig über John unterhalten."

Hopkins, der beim Superbike-Event in Assen im Freien Training stürzte und sich schwer an der Hüfte verletzte, bereitet sich derzeit auf sein Comeback für das Stiggy-Honda-Team vor. Nach mehrwöchiger Pause möchte sich "Hopper" vorsichtig an das Rennfahren herantasten: "Ich werde es Schritt für Schritt angehen und mich darauf konzentrieren, wieder ein gutes Gefühl für das Motorrad zu bekommen."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel