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MotoGP-Neuling Gabor Talmacsi saugt wissbegierig alle Informationen auf © Honda

MotoGP-Quereinsteiger Gabor Talmacsi hat nach eigener Aussage beim Barcelona-Test viele Fortschritte gemacht: Neue Ziele für Assen

"Mein Ziel für das nächste Rennen ist es, die Linie nicht als Letzter zu überqueren", sagte Gabor Talmacsi nach dem Barcelona-Test selbstbewusst. Der Ungar, der den Sprung von der 125er- übder die 250er-Klasse in die MotoGP innerhalb weniger Wochen bewältigte, ist nun um Anschluss bemüht. Bei seinem Debüt in Barcelona fuhr er hinterher. Verständlich, denn Talmacsi wurde ins kalte Wasser geworfen, saß am Freitag erstmals auf seiner Scot-Honda.

"Im Rennen war alles zu schnell. Ich sah auf meine Boxentafel und dann war ich schon an meinem Bremspunkt", beschrieb der ehemalige 125er-Champion seine Eindrücke vom Rennwochenende. "Beim Test hatte ich viel mehr Kontrolle. Es ist sehr wichtig, meine Rundenzeiten immer weiter zu verbessern. Ich fühle mich nach dem Test viel stärker."

Er sei nun sicher, dass er seinen Platz in der höchsten Klasse verdient habe. Er rechne zwar mit einem besseren Abschneiden beim kommenden Grand Prix in Assen, aber allzu hoch dürfte man die Erwartungen nicht schrauben. "Wir haben verschiedene Setups getestet, besonders an der Gabel. Wir haben an der Elektronik und der Traktionskontrolle gearbeitet, die für mich derzeit schwierig zu verstehen sind. Ich bekomme ein immer besseres Gefühl und mehr Vertrauen ins Motorrad. Ich blicke optimistisch in die Zukunft ", sagte Talmacsi.

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