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Ben Spies hat sich an die italienische Strecke in Misano schnell gewöhnt © Yamaha

Ben Spies rechnet sich für das weitere Rennwochenende der Superbike-Weltmeisterschaft in Misano beste Chancen aus: "Der Speed ist da"

Ben Spies hat die Superbike-Szene einmal mehr aufgemischt. Der Yamaha-Pilot kam in Misano wieder einmal auf eine für ihr unbekannte Strecke und setzte im Freien Training prompt die Bestmarke. Erst im Freitagsqualifying konnte Lokalmatador Michel Fabrizio den Spies umdrehen und den Amerikaner von der Spitze verdrängen.

"Es war ein toller Tag für uns", bilanzierte Spies. "Wir haben nur das Rennen simuliert, haben keine neuen Reifen aufgezogen. Das Rennen ist hier 22 Runden lang und ich habe heute in Runde 22 nur eine halbe Sekunde hinter der Bestzeit gelegen. Das ist ermutigend. Ich bin die komplette Simulation konstant mit 1:37er-Zeiten gefahren." Der Yamaha-Pilot platzierte damit eine deutliche Kampfansage. Der Freitag könnte im Fight um den Einzug in die Superpole schon vorentscheidend gewesen sein, denn für Samstag ist Regen angesagt.

"Das Bike läuft perfekt", jubelte Spies, der auf den WM-Führenden Noriyuki Haga weitere Punkte gutmachen möchte. "Wenn es regnet, dann haben wir eben ein bisschen Spaß im Regen. Ich bin frisch aus den USA, muss alle Strecken noch kennenlernen. Ich muss auch am Bike noch ein paar Kleinigkeiten verstellen, aber der Speed ist erstmal da. Wenn es nass sein sollte, werde ich bestimmt auch gut zurecht kommen. Allzu viel Training im Regen hatte ich noch nicht, aber es macht mir im Nassen eigentlich immer viel Spaß."

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