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Bei Chris Vermeulen und Loris Capirossi ist die Stimmung vor Assen gut © Rizla Suzuki

Chris Vermeulen und Loris Capirossi wollen in Assen vom guten Test profitieren: "Heimrennen" für Vermeulen, Capirossi will 2008er-Crash wettmachen

Die beiden Suzuki-Piloten Chris Vermeulen und Loris Capirossi reisen mit vorsichtigem Optimismus zum nächsten MotoGP-Rennen nach Assen in die "Kathedrale des Motorradsports". Vermeulen kam im Land seiner Ahnen bisher zu manch viel versprechenden Ergebnissen, wie der Pole Position 2007. Aber in einem MotoGP-Rennen hat er es in Assen noch nie in die Top 6 geschafft. Nach dem erfolgreichen Test in Barcelona hofft der Australier, das in diesem Jahr ändern zu können.

Teamkollege Capirossi konnte zuletzt zweimal den fünften Platz holen. Darauf will er in Assen aufbauen. "Capirex" hofft, dass die vielen Daten, die er beim Test in Barcelona gesammelt hat, in den Niederlanden hilfreich sind. Außerdem hat der Italiener mit Assen noch eine offene Rechnung. Im vergangenen Jahr hatte er dort einen heftigen Crash und konnte am Rennen sowie an der folgenden MotoGP-Veranstaltung nicht teilnehmen.

"Ich freue mich schon sehr auf Assen. Meine Familie kommt aus Holland und es sind immer Leute da, sich sich noch an meinen Großvater erinnern und mir erzählen, auf welche Weise sie mit mir verwandt sind - für mich ist es dort also immer ein bisschen wie die Rückkehr nach Hause", sagte Vermeulen über seinen "Heim-Grand-Prix" der besonderen Art.

"Nach dem Rennen in Barcelona hatten wir dort einen guten Test. Wenn wir das am Wochenende umsetzen können, dann sind wir konkurrenzfähig", blickte der Australier voraus. "Ich fahre sehr gern in Assen und konnte dort in der Superbike-WM gewinnen, aber in der MotoGP habe ich dort noch nicht die Ergebnisse geholt, die ich verdient hätte - oder mir zumindest erwünscht hätte. Ich hoffe, dass sich das an diesem Wochenende ändert!"

"Ich freue mich immer noch über meine Leistung in Barcelona, aber das ist ein ganz anderes Rennen und wir müssen uns neu aufstellen", ergänzte Capirosse. "Wir sind in Spanien die neue Motorenspezifikation gefahren und haben am Montag viele neue Teile getestet. Deshalb haben wir viele Daten, die wir an diesem Wochenende nutzen können. Hoffentlich können wir den neuen Motor in Assen wieder einsetzen, aber er ist noch in der Entwicklung und Suzuki muss noch alles checken. Deshalb müssen wir einfach abwarten. Ich möchte weiter große Fortschritte machen. Vor allem in Assen, wo ich im vergangenen Jahr nicht im Rennen antreten konnte."

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