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Nicky Hayden reibt sich seit Saisonbeginn immer nur in Mittelfeldkämpfen auf © Ducati

Nicky Hayden rechnet bei den kommenden MotoGP-Läufen in Assen und Laguna Seca mit nur einem leichten Aufwärtstrend

Schafft Nicky Hayden endlich die Umstellung auf seine Ducati GP9, oder wird der amerikanische Ex-Weltmeister ein ähnliches Schicksal erleiden, wie es Marco Melandri im vergangenen Jahr im Schatten von Casey Stoner erleben musste? Nach sechs Rennen der aktuellen Saison steht für den prominenten Ducati-Neuzugang erst eine einzige Top-10-Platzierung zu Buche. Aber immerhin ist ein Aufwärtstrend erkennbar.

Bei den kommenden zwei MotoGP-Läufen in Assen und Laguna Seca hofft man auf den endgütligen Durchbruch, denn die beiden Pisten gelten als Lieblingsstrecken von Hayden. Im vergangenen Jahr lag der damalige Honda-Werkspilot auf Podestkurs, doch wenige Meter vor dem Zielstrich rollte er ohne Benzin aus. "Natürlich sind die beiden nächsten Strecken meine Lieblingskurse", so Hayden gegenüber 'Motor Cycle News', "aber ich werde nicht einfach zwei Sekunden schneller, nur weil ich die Strecken mag."

Sollte nicht langsam ein deutlicher Schritt nach vorne gelingen, weht dem Ex-Champion vielleicht schon bald ein eisiger Wind ins Gesicht, wird im Fahrerlager gemunkelt. "Ich glaube nicht, dass die Ergebnisse der beiden kommenden Rennen über meine Zukunft entscheiden", spielte Hayden die Gerüchte herunter. Aber er gab zu: "Je schneller ich die Probleme in den Griff bekomme, desto besser ist es."

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