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Edwards in Problemen: Die Yamaha verliert immer wieder die Bodenhaftung © Yamaha

Colin Edwards rechnet beim kommenden Grand Prix in Assen mit einer guten Vorstellung, doch Probleme mit dem Vorderrad behindern ihn immer noch

Alles hängt vom Gefühl ab, dem Gefühl für das Vorderrad. Daran mangelete es bei Colin Edwards zuletzt. Nach Aussage des amerikanischen Tech-3-Yamaha-Piloten fühlt er sich unwohl, weil ihm anscheinend eher die Maschine die Richtung vorgibt und nicht er selbst. "Es ist eben so, dass ich nicht genug Last auf dem Vorderrad habe. Dann spüre ich nichts. Das ist vor allem in der Kurvenmitte ein Problem", erklärte der zurzeit beste Nichts-Werksfahrer in der Gesamtwertung.

"Wenn du in der Kurve ans Gas gehen willst, du vorne aber kein Gefühl hast, das Hinterrad durchdreht, Chattering erzeugt und das Vorderrad einfach wild herumrutscht, dann hast du keine Chance", klagte Edwards gegenüber 'Motor Cycle News'. Er sei zwar nicht zufrieden, aber auch nicht besonders besorgt. "Ich habe das Gefühl, dass wir da ein Problemchen beim Setup der Maschine haben, vielleicht liegt es aber auch an mir."

Edwards ist nicht der einzige Pilot, der sich über derartige Probleme mit der Yamaha YZR-M1 beschwert. Auch Superstar Valentino Rossi schilderte in den vergangenen Wochen ebenfalls ein solches Fahrverhalten. "Hoffentlich können wir das in Assen in den Griff bekommen", sagte der Tech-3-Yamaha-Pilot. "Diese Strecke liebe ich und ich weiß, dass ich dort stark sein kann. Ich habe schon ein paar Ideen auf Lager." Im vergangenen Jahr profitierte Edwards vom Pech von Nicky Hayden. Seinem Landsmann war kurz vor Schluss das Benzin ausgegangen, Edwards erbte Rang drei.

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