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Bradley Smith ist einer aus dem Aspar-Trio, der als Favorit in Assen fährt © Aspar

Auch im zweiten Freien Training der 125er-Klasse in Assen sind die Aspar-Piloten nicht zu schnappen: Bestzeit von Sergio Gadea - Die Deutschen weit hinten

Der Freitag in Assen ist aus Sicht der deutschsprachigen Motorradfans nicht allzu gut gestartet. Sandro Cortese war im zweiten Freien Training in den Niederlanden nur auf Rang 13 zu finden, Randy Krummenacher lag direkt dahinter, Stefan Bradl und Dominique Aegerter kamen auf die Plätze 18 und 19. Für Jonas Folger hatte der zweite Tag in der "Kathedrale" eine böse Überraschung parat. Der Youngster konnte nur vier Runden drehen und wurde Drittletzter.

An der Spitze gab es nur wenige Überraschungen. Sergio Gadea (1./1:45.994 Minuten) und Bradley Smith (2./1:46.113 Minuten) zeigten erneut deutlich, dass die spanische Aspar-Mannschaft kaum zu schlagen sein wird. Teamkollege Julian Simon, der auch die Gesamtwertung anführt, wurde in 1:46.378 Minuten auf Platz fünf geführt.

Einen positiven Akzent konnte Pol Espargaro setzen. Der Spanier, der am Donnerstag in Assen gestürzt war, kam am Freitag mit seiner besten Runde in 1:46.248 Minuten auf einen beeindruckenden dritten Rang. Der dreifache Saisonsieger Andrea Iannone zeigte sich als Vierter ebenfalls wieder weit vorne.

Die Aussichten für das Qualifying am Nachmittag sind klar: Einer der Aspar-Piloten dürfte sich die Pole-Position schnappen, alles andere wäre eine große Überraschung. Für die deutschen Piloten ist wohl eher Schadensbegrenzung angesagt, denn sowohl Cortese und Bradl hatten deutlich über eine Sekunde Rückstand auf die Spitze.

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