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Hiroshi Aoyama überzeugte auch in Assen mit schnellen Rundenzeiten © Honda

Honda-Pilot Hiroshi Aoyama setzt sich beim zweiten Freien Training der 250er-Klasse in Assen gegen die große Aprilia-Fraktion durch

Sah es gestern noch nach einem Zweikampf der starken Spanier Alvaro Bautista und Hector Barbera aus, stellt sich die 250er-Welt in Assen am Freitagvormittag ganz anders dar. Hiroshi Aoyama prügelte seine Scot-Honda im zweiten Freien Training in 1:40.642 Minuten am schnellsten um den niederländischen Kurs. Bautista fing sich auf Platz zwei bereits über zwei Zehntelsekunden Rückstand auf den Japaner ein.

Hinter dem Aspar-Piloten zeigte sich Mattia Pasini stark. Der Italiener, dessen Toth-Team nach Streitigkeiten mit Hersteller Aprilia fast gar nicht angetreten wäre, fuhr in 1:40.956 Minuten eine gute dritte Position heraus und unterstrich mit vielen schnellen Runden am Stück, dass man ihn zum erweiterten Favoritenkreis in Assen zählen muss.

Marco Simoncelli hat seinen Sturz vom Donnerstag offenbar recht gut verdaut. Der amtierende Champion und künftige Gresini-MotoGP-Fahrer fuhr mit der Gilera in 1:41.080 Minuten auf Platz vier. Dahinter setzte Aleix Espargaro eine beeindruckende Duftmarke. Der Németh-Ersatzmann beim Team Balatonring belegte Rang fünf, hatte aber bereits fast eine Sekunde Rückstand auf die Spitze. Dennoch: Da der ältere der beiden Espargaro-Brüder zuletzt nur ausgiebige Moto2-Tests fuhr, ist diese Leistung stark zu bewerten.

Überraschend zurückhaltend zeigte sich Barbera am Vormittag. Der Pepe-World-Pilot schaffte es in 1:41.790 Minuten nur auf Rang neun. Der Rückstand auf seinen Erzrivalen Bautista betrug bereits satte 1,148 Sekunden. Auch für Thomas Lüthi lief es nicht nach Wunsch. Der Schweizer kam in 1:42.283 Minuten nicht über Position 15 hinaus.

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