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Sensationelle Leistung im Qualifying: Sandro Cortese war in Assen der Schnellste © Mara Paulicek

Sandro Cortese holt sich in Assen seine allererste 125er-Pole-Position - Stefan Bradl als Vierter ebenfalls in der ersten Startreihe

In den Freien Trainings hatten sich die deutschen Starter in der 125er-Klasse vornehm zurückgehalten, doch im Qualifying schlugen sie sensationell zu. Sandro Cortese sicherte sich auf den allerletzten Drücker seine erste Pole-Position. Der Ajo-Pilot verdrängte den großen Favoriten Julian Simon mit seiner perfekten Runde in 1:45.430 Minuten noch von der Spitze. Vorsprung: 0,011 Sekunden!

Wie aus dem Nichts tauchte Cortese plötzlich mit der Bestzeit im Klassement auf, scheinbar konnte er sein Glück zunächst kaum fassen. Erst als ihm Stefan Bradl in der Auslaufrunde gratulierte, wurde ihm offenbar bewusst, dass er es tatsächlich geschafft hatte. Bradl konnte ebenfalls sehr zufrieden sein. Der Kiefer-Fahrer schob sich zum Ende auf einen starken vierten Startplatz und geht somit ebenfalls aus der ersten Reihe ins Rennen.

Bradl hatte zwischenzeitlich das Klassement angeführt, bevor ihn jedoch technische Probleme an der Aprilia wieder zurückwarfen. Die Maschine war jedoch rechtzeitig wieder bereit, sodass der deutsche Youngster einen erfolgreichen weiteren Angriff starten konnte. Ebenfalls in der ersten Startreihe: Nicolas Terol, der als Dritter gerade einmal 0,214 Sekunden Rückstand auf Cortese hatte.

Mit Bradley Smith musste sich überraschend einer der Aspar-Favoriten in der zweiten Startreihe anstellen. Der Brite rangierte hinter Bradl auf Platz fünf. Dahinter klaffte bereits eine Lücke von etwa zwei Zehntelsekunden zu Andrea Iannone. Randy Krummenacher schaffte es auf Platz 14, für Jonas Folger blieb am Ende der 18. Rang. Pech hatte Joan Olive. Der Spanier war gut unterwegs, stürzte allerings kurz vor der ultimativen Zeitenjagd am Schluss der Session.

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