vergrößernverkleinern
Michel Fabrizio sicherte sich die provisorische Pole-Position in Donington © Ducati

Michel Fabrizio sicherte sich bei der Superbike-WM in Donington die Freitagsbestzeit - Ben Spies mit neuem Chefmechaniker Dritter

Nach der Bestzeit von Ben Spies (Yamaha) im Freien Training war es im ersten Superbike-WM-Qualifying in Donington wieder einmal Michel Fabrizio vom Ducati-Werksteam, der sich die provisorische Pole-Position sichern konnte. Fabrizios Bestzeit von 1:30.775 Minuten hielt allen Attacken der Konkurrenz stand.

Spies fiel am Nachmittag vom ersten auf den dritten Platz zurück und hatte unterm Strich gut eine halbe Sekunde Rückstand. Neu in der Box des Amerikaners: Greg Wood, Spies' ehemaliger Chefmechaniker in der AMA-Superbike-Meisterschaft. "Das ist eine Veränderung, aber es muss für ihn niemand das Team verlassen", so Spies. "Vielleicht kann er mir ein bisschen helfen - es ist ein erster Schritt. Hoffentlich kommen wir gemeinsam voran."

Starker Zweiter wurde Stiggy-Honda-Pilot Leon Haslam, der die Strecke in Donington in- und auswendig kennt. Auch der vierte Platz von Routinier Gregorio Lavilla (Ducati) darf als Überraschung gewertet werden. Von den britischen Wildcardstartern schlug sich Leon Camier (Airwaves-Yamaha) am besten: Camier büßte knapp sieben Zehntelsekunden auf die Spitze ein und sicherte sich den sechsten Rang.

Titelfavorit Noriyuki Haga, Teamkollege von Fabrizio im Ducati-Werksteam, begnügte sich zunächst mit der zehnten Position. Noch weiter hinten landete der stark eingeschätzte Ten-Kate-Honda-Lokalmatador Jonathan Rea, der trotz neuer Öhlins-Dämpfer zunächst mit Platz 15 Vorlieb nehmen musste. Max Biaggi (Aprilia) wurde 13. Doch für die endgültige Startaufstellung muss das heutige Ergebnis noch nicht allzu viel bedeuten.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel