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Für Thomas Lüthi waren die drei Tage in Assen ein Wochenende zum Vergessen © pacepix.com

Für Thomas Lüthi war das Wochenende in Assen zum Vergessen - Ausfall nach Sturz und Kollision mit Mattia Pasini

Das Rennwochenende von Assen lief für Thomas Lüthi alles andere als zufriedenstellend. Am Freitag landete der Schweizer sowohl im Freien Training als auch im Qualifying nur auf dem enttäuschenden 15. Rang, das Rennen endete mit einem Ausfall nach einer Kollision zwischen ihm und Mattia Pasini. "Es war ein schwieriges Wochenende", sagte Lüthi nach dem Rennen.

Dabei hatte der Aprilia-Pilot nach dem siebten Platz im Warmup am Samstagmorgen wieder etwas Hoffnung für das Rennen geschöpft. "Im Warmup lief es etwas besser, ich konnte konstant schnelle Runden fahren. Das war ein kleiner Lichtblick, der mich für das Rennen sehr motiviert hat", so Lüthi.

Doch im Rennen folgte nach einem guten schon wieder der erste Rückschlag. "Direkt in der ersten Runde hatte ich einen Rutscher und bin wieder um ein paar Plätze zurückgefallen. Danach habe ich mich wieder gefangen und mich nach vorne gekämpft - bis es zum Zweikampf mit Pasini kam." Dieser Zweikampf sollte das Ende des Rennens sowohl für Lüthi als auch Pasini sein.

Lüthi erinnert sich so: "Pasini hat mich am Eingang der Schikane vor Start-Ziel überholt. Kurz danach hat er sich aber verbremst und kam in der Schikane fast zum Stillstand. Ich habe noch versucht auszuweichen, aber das ist schiefgegangen. Ich habe ihn getroffen, bin ihm aufs Hinterrad gefahren und dadurch gestürzt. Er ist auch zum Sturz gekommen."

Glücklicherweise hat sich keiner der beiden Fahrer bei der Kollision verletzt. "Ja, passiert ist mir zum Glück nichts. Jetzt müssen wir wieder nach vorne schauen." Das nächste Rennen der 250er-Weltmeisterschaft findet in drei Wochen auf dem Sachsenring statt.

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