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Randy de Puniet profitierte von Capirossis und Elias' Fehler kurz vor dem Ziel © pacepix.com

Randy de Puniet freut sich über seinen siebten Platz von Assen, nachdem er sich zweimal ins Rennen zurückkämpfen musste

Der zehnte Startplatz war der Bestzeit vom Donnerstag sicherlich nicht das, was sich Randy de Puniet in Assen vorgestellt hatte. Dennoch machte der Franzose im Rennen am Samstag das Beste daraus und fuhr letztlich als Siebter ins Ziel. "Es war ein aufregendes und stressiges Rennen für mich", sagte de Puniet anschließend.

"Der Startplatz hat uns nicht gerade geholfen und ich bin auch nicht gut weggekommen. Aber nach der ersten Kurve konnte ich mehrere Fahrer überholen und kam als Neunter aus der ersten Runde zurück", erinnerte sich der LCR-Honda-Pilot. "Danach fand ich Anschluss an eine schnelle Gruppe, in der jeder Fahrer einen besseren Motor als ich hatte."

Nach einem Zweikampf mit James Toseland musste de Puniet in die Auslaufzone ausweichen und verlor einigen Boden. Der Franzose sah die Situation folgendermaßen: "Plötzlich überholte mich Toseland auf der Gegengeraden. Aber er war am Limit und berührte meine Maschine." Als de Puniet wieder Anschluss an die Gruppe hergestellt hatte, folgte der nächste Zwischenfall: "Dann tauchte Elias auf und berührte mich in Kurve drei."

Doch de Puniet ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und konnte ganz zum Schluss doch noch ein paar Positionen gutmachen. "Ich blieb konzentriert und als Capirossi und Elias in der letzten Schikane einen kleinen Fehler machten, war ich bereit an ihnen vorbeizugehen." Und wie lautet dein Fazit, Randy? "Nach einem schwierigen Qualifying haben wir diesen siebten Platz verdient. Meine Mannschaft hat einen sehr guten Job gemacht, speziell in Bezug auf die Elektronik zwischen dem Warmupund dem Rennen."

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