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Alex de Angelis hatte mit einem stark abgenutzten Vorderreifen zu kämpfen © Honda

Durch die 20-Sekunden-Zeitstrafe fiel Toni Elias von Platz acht auf Rang zwölf zurück - Teamkollege Alex de Angelis am Ende Zehnter

Als nach 26 Runden die schwarz-weiß-karierte Flagge geschwenkt wurde, fuhr Toni Elias als Achter ins Ziel. Doch eine gute Stunde später stand fest, dass Elias für seine Kollision mit Loris Capirossi und das folgende Abkürzen in der letzten Schikane eine 20-Sekunden-Strafe aufgebrummt bekommt. Das hat zur Folge, dass Elias nun als Zwölfter gewertet wird, während Teamkollege Alex de Angelis auf Platz zehn vorrückt.

"Ich möchte mich in aller Öffentlichkeit bei Capirossi entschuldigen", sagte Elias anschließend. "Ich war in der letzten Schikane sehr spät dran und habe uns beide von der Strecke gedrängt. Das tut mir leid für ihn, aber ich musste heute einfach alles versuchen. Die Rennleitung hat entschieden mich dafür zu bestrafen, was ich zu akzeptieren habe."

"Das Wichtigste war heute aber unsere Leistung, nicht das Ergebnis", findet Elias. "Nach einem wirklich schlechten Start habe ich viel Zeit verloren, als ich mich an Sete, Talmacsi, Takahashi und Canepa vorbeikämpfen musste. Als ich mich endlich von ihnen gelöst hatte, konnte ich die Lücke zu der Gruppe vor mir schließen."

De Angelis befand sich während des gesamten Rennens in eben jener Gruppe, die um Platz sieben kämpfte. Doch gegen Rennende konnte der Gresini-Pilot nicht mehr ganz mit den Konkurrenten mithalten. "Unglücklicherweise hatten wir heute mit dem Vorderreifen zu kämpfen. Nach etwa der Hälfte des Rennens war er ziemlich abgenutzt und brach mir mehr und mehr weg."

In der Folge hatte de Angelis mehrere heikle Momente zu überstehen. "Ich bin einige Male fast gestürzt. Deshalb hatte ich mich dazu entschieden es etwas vorsichtiger anzugehen und die Position zu halten. Wir sind zwar noch nicht da, wo wir hinwollen, aber ich denke, wir kommen näher. Ich freue mich darauf diesen Fortschritt mit nach Amerika zu nehmen."

Teamchef Fausto Gresini war von der Zeitstrafe für Elias logischerweise nicht gerade begeistert: "Es ist enttäuschend, dass die Rennleitung entschieden hat Toni zu bestrafen. Aber das Team hat mit diesem Motorrad einen tollen Job gemacht und bewiesen, dass wir bereit sind um vordere Plätze zu kämpfen. Alex hatte heute auch ein gutes Rennen und sein Tempo gegenüber dem Training gesteigert. Genau das erwarten wir von ihm."

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