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Laguna Seca ist eine Strecke, die Andrea Dovizioso liegen müsste © Honda

Das Repsol-Honda-Team hofft in Laguna Seca auf den ersten Saisonsieg - Dani Pedrosa noch immer nicht hundertprozentig fit

Sieben Rennen sind bereits vorbei, doch das HRC-Werksteam Repsol-Honda wartet immer noch auf den ersten MotoGP-Sieg in dieser Saison. Dani Pedrosa stand immerhin schon dreimal auf dem Podium, Andrea Dovizioso hat aber als bester HRC-Pilot in der Fahrerwertung (Vierter) lediglich drei vierte Plätze als Topergebnisse zu Buche stehen.

Das will der Italiener am kommenden Wochenende in Laguna Seca ändern: Auf der legendären US-Rennstrecke lieferte er schon bei seiner Premiere im Vorjahr eine starke Performance ab, als er auf einer JiR-Scot-Satelliten-Honda sensationell Vierter wurde. Dementsprechend groß ist seine Vorfreude: "Die Strecke und die Atmosphäre machen es zu einer faszinierenden Erfahrung, nach Laguna zu kommen."

"Im Vorjahr fuhr ich zum ersten Mal ein Rennen in den Vereinigten Staaten und ich war von der Strecke wirklich beeindruckt. Einige Passagen sind ziemlich gefährlich und entsprechen überhaupt nicht den europäischen Standards für Rennstrecken, wie wir sie gewöhnt sind, aber die ganze Atmosphäre ist einfach unglaublich und gefällt mir sehr. Ich bin zuversichtlich, dass wir ein tolles Rennen erleben werden", so Dovizioso.

An 2008 erinnert er sich gerne zurück: "Ich habe gut gekämpft und wurde am Ende Vierter, womit ich sehr zufrieden war. Dieses Jahr war ich allerdings schon oft genug Vierter, daher hoffe ich, dass ich endlich mal auf das Podium fahren kann. Wir kommen von Rennen zu Rennen näher an die Topfahrer heran, aber wir sind noch nicht nahe genug dran. Jetzt müssen wir hart arbeiten, um den Speed und die Konstanz zu finden", sagt er.

Pedrosa geht "genau wie vor Assen" ins Wochenende, nämlich "zuversichtlich" - auch wenn er verletzungsbedingt noch immer nicht hundertprozentig fit ist. Aber im Gegensatz zur vergangenen Saison kann er am US-Grand-Prix wenigstens teilnehmen. Laguna Seca ist für den im Winter noch auf den WM-Titel mitfavorisierten Spanier quasi das Rennen der letzten Hoffnung, denn 64 Punkte Rückstand sind eigentlich schon jetzt fast unaufholbar.

"In Assen", teilt Pedrosa vor Laguna Seca mit, "war das Ergebnis nicht überragend, aber ich sehe keinen Grund, weshalb wir in den USA nicht gut abschneiden sollten. Ich fühlte mich auf dem Motorrad in Assen schon viel besser als in Barcelona und auch wenn ich noch nicht hundertprozentig fit bin, weil ich lange nicht mehr voll trainiert habe, verheilt meine Verletzung immer besser. Auf der Maschine habe ich inzwischen keine Probleme mehr."

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