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Valentino Rossi eröffnete das Wochenende in den USA mit Bestzeit © Bridgestone

Die drei Titelfavoriten Valentino Rossi, Jorge Lorenzo und Casey Stoner waren im ersten Training unter sich - Toni Elias starker Fünfter

Laguna Seca verspricht auch ohne deutsche Beteiligung ein großartiges Rennwochenende zu werden: Im ersten Freien MotoGP-Training zum Grand Prix der USA präsentierte sich die berühmt-berüchtigte Strecke von ihrer sonnigsten Seite - und auch die Vergabe der Bestzeit verlief so spannend wie erhofft.

Nach 60 Minuten hatten wieder einmal die drei WM-Favoriten die Nase vorne: Von Anfang an diktierten die Yamaha-Werksfahrer Valentino Rossi und Jorge Lorenzo gemeinsam mit Marlboro-Ducati-Star Casey Stoner die Pace - und mit seinem allerletzten Versuch stieß Rossi in 1:21.981 Minuten noch seinen Teamkollegen Lorenzo um 112 Tausendstelsekunden vom ersten Platz. Stoner wurde mit 0,189 Sekunden Rückstand Dritter.

Damit fuhr das derzeit tonangebende Trio wieder einmal in einer eigenen Liga, denn dem viertplatzierten Dani Pedrosa (Repsol-Honda) fehlte bereits mehr als eine halbe Sekunde auf die Spitze. Die Honda-Flotte etablierte sich allerdings in der Verfolgerposition: Andrea Dovizioso auf der zweiten Werks-RC212V wurde Sechster, noch knapp hinter Toni Elias auf der ebenfalls werksunterstützten Honda des Gresini-Teams.

Marco Melandri (Hayate-Kawasak/+ 1,159), Chris Vermeulen (Rizla-Suzuki/+ 1,236), Colin Edwards (Tech-3-Yamaha/+ 1,304) und Alex de Angelis (Gresini-Honda/+ 1,425) rundeten die Top 10 ab. Nennenswerte Zwischenfälle gab es kaum: Stoner kam zu Beginn der Session in Kurve sechs einmal kurz von der Strecke ab, Vermeulen legte sich ein paar Minuten später in Kurve zwei ins Kiesbett. Beide konnten ihr Trainingsprogramm aber fortsetzen.

Im hinteren Bereich des diesmal nur 17 Mann starken Feldes - Mika Kallio (Pramac-Ducati) fehlt verletzungsbedingt, Yuki Takahashi wurde von Scot-Honda vor die Tür gesetzt - gab es keine großen Überraschungen. Interessant allerdings, dass Gabor Talmacsi (Scot-Honda/+ 2,945) ausnahmsweise nicht Letzter wurde, sondern den zweiten Laguna-Seca-Neuling, Niccolò Canepa (Pramac-Ducati), um 0,585 Sekunden hinter sich lassen konnte.

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