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Andrea Dovizioso kommt mit der Strecke in Laguna Seca gut zurecht © Repsol

Dani Pedrosa und Andrea Dovizioso fuhren am ersten Tag in Laguna Seca nicht ganz vorne mit, etablierten sich aber als Top-3-Verfolger

Das Spitzentrio in der MotoGP-Weltmeisterschaft scheint derzeit in einer eigenen Liga zu fahren, aber dahinter folgt Repsol-Honda als Nummer drei der Teamhackordnung. Dani Pedrosa (4./+ 0,656) und Andrea Dovizioso (6./+ 0,899) bestätigten dies gestern im ersten Freien Training auf der kalifornischen Fahrerstrecke in Laguna Seca.

Pedrosa mischte nicht von Anfang an vorne mit, sondern steigerte sich erst in der zweiten halben Stunde der Session. Nachdem er Laguna Seca im Vorjahr auslassen musste, dauerte es ein Weilchen, bis der Spanier in seinen Rhythmus fand: "Ich habe mir heute Nachmittag Zeit gelassen, um mich wieder ans Streckenlayout zu gewöhnen, ehe ich später dann wieder meinen vollen Speed fand", gab er zu Protokoll.

"Wir drehten viele Runden und am Ende tat meine Hüfte ein bisschen weh, aber es war nicht allzu schlimm und ich konnte normal fahren", so Pedrosa. "Das ist hier wichtig, denn auf dieser Strecke neigt die Maschine zu Wheelies, also muss man dazu in der Lage sein, es zu kontrollieren. Wir müssen noch ein bisschen arbeiten, um die Gangübersetzung feinzutunen. Morgen Vormittag werde ich mich auf das Qualifying vorbereiten. Ich bin zuversichtlich."

Das gilt auch für Dovizioso, der schnell auf gute Zeiten kam, obwohl er am Scheitelpunkt mit dem Kurvenfahrverhalten noch nicht hundertprozentig zufrieden war. Aber der Italiener drehte 31 Runden und markierte in der letzten davon seine persönliche Bestzeit. Nach der sensationellen Laguna-Seca-Premiere mit Platz vier im Vorjahr scheint Dovizioso für ein weiteres gutes Rennwochenende gerüstet zu sein.

"Die Rundenzeiten kamen heute ganz locker und ich bin zufrieden mit unserer Pace", rapportierte der 23-Jährige. "Wir absolvierten drei Runs auf den weichen Bridgestones und dann den letzten Run auf der harten Reifenmischung - mit viel versprechenden Ergebnissen. Es dauerte ein Weilchen, die harten Reifen auf Temperatur zu bekommen, daher konnte ich am Ende nicht wie erhofft auf Zeit pushen. Trotzdem bin ich optimistisch, denn da ist noch Spielraum."

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