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Gefragter Mann: Jorge Lorenzo ist auch angeschlagen schnell unterwegs © Bridgestone

Jorge Lorenzo wird offenbar auch von Honda umgarnt: Yamaha will den Spanier halten, ist aber nicht bereit, jeden Preis dafür zu zahlen

Jorge Lorenzo ist ein gefragter Mann in der MotoGP-Szene - auch was potenzielle Arbeitgeber angeht. Sein Vertrag als Teamkollege von Valentino Rossi läuft am Ende dieser Saison aus. Und nach Lorenzos jüngsten Erfolgen buhlt offenbar auch Honda um die Gunst des Spaniers. Gerüchten zufolge soll Lorenzo schon erste Gespräche mit Honda geführt haben - auch wenn er bevorzugt bei Yamaha bleiben würde.

Yamaha will den Spanier ebenfalls halten - auf ein Wettbieten um seine Dienste will man sich aber nicht einlassen. Die Unternehmensfinanzen sollen nicht überstrapaziert werden, nur um Lorenzo zu behalten. "Wir haben Interesse an Jorge", sagte Yamaha-Boss Masao Furusawa der 'Gazzetta dello Sport'. "Wir sprechen miteinander, wir wissen aber auch vom Honda-Angebot. Wenn er dort hin will, werden wir unseren Einsatz nicht erhöhen, um ihn zu halten."

Lorenzo betonte am Wochenende in Laguna Seca, dass er noch kein konkretes Angebot von Honda habe. Er bestritt aber nicht, dass auch dort Interesse an ihm besteht. "Im Moment ist Yamaha meine erste Wahl: Ich würde gern dort bleiben und wir verhandeln miteinander", sagte der Spanier. "Es gibt von Honda kein Angebot, aber ich kann nicht sagen, ob es Gespräche gibt. Ich kann derzeit nur sagen, dass mein Manager und ich offen für alles sind."

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