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Valentino Rossi konnte zwar nicht siegen, aber seine WM-Führung ausbauen © xpb.cc

Valentino Rossi und sein Renningenieur Davide Brivio waren zwar mit ihrem Gesamtpaket in Laguna Seca nicht ganz zufrieden, mit dem Ergebnis aber schon

So ganz zufrieden waren Valentino Rossi und sein Renningenieur Davide Brivio nicht mit dem Paket, das sie für den US-Grand-Prix in Laguna Seca geschnürt hatten. Doch mit dem Ergebnis können die beiden durchaus leben. Zwar musste sich Rossi im Rennen am Sonntag Honda-Werkspilot Dani Pedrosa geschlagen geben, doch er holte mit Platz zwei 20 wichtige Punkte. Damit konnte der "Doktor" seine Führung in der WM ausbauen - auch weil seine beiden Verfolger Jorge Lorenzo und Casey Stoner angeschlagen waren.

Brivio pflichtete Rossis Ansicht bei, dass man im Rennen nicht ganz so konkurrenzfähig war wie sonst. "Wir waren nicht bei 100 Prozent. Und angesichts dessen, dass wir keine Chance auf den Sieg hatten, war das Ergebnis großartig", sagte Brivio. "Für die Meisterschaft war es sehr gut: Wir haben Punkte geholt, wir bleiben in Führung. Wir konnten nicht richtig attackieren, deshalb haben wir gut verteidigt."

Vier Piloten haben sich in dieser Saison bereits als siegfähig erwiesen, deshalb bezeichnet auch Brivio die Meisterschaft als "sehr eng": "Dani liegt zwar noch etwas zurück, aber auch er kann noch nah herankommen. Deshalb ist es wichtig, jeden sich bietenden Punkt mitzunehmen. 20 weitere Punkte sind für uns ein gutes Ergebnis. Natürlich versuchen wir weiter, zu gewinnen. Aber wenn wir wie am Sonntag nicht in der Lage sind, zu gewinnen, dann ist ein zweiter Platz sehr gut."

Pedrosa ist für Brivio nicht nur ein Konkurrent, den man im Rennen um Einzelsiege im Auge behalten muss. Er sieht in dem Spanier auch einen Fahrer, der bei der Titelvergabe noch ein Wörtchen mitreden kann: "Unserer Meinung nach sind vier Fahrer in der Lage, Rennen zu gewinnen und um die Meisterschaft zu kämpfen", so Brivio.

"Dani hatte bisher wegen seiner Verletzungen eine schwierige Saison, aber wenn er wieder 100 Prozent geben kann, gehört er dazu", erklärte er weiter. Zwar seien schon drei am Titelkampf beteiligte Piloten "genug", so Brivio, "und wenn es vier sind, wird es noch schwieriger. Aber es macht die Sache noch aufregender."

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